Wann:
18. September 2017 – 22. September 2017 ganztägig
2017-09-18T00:00:00+02:00
2017-09-23T00:00:00+02:00
Wo:
Trier
Kosten:
312,00 € pro Person, EZ-Zuschlag 55,00 €
Kontakt:
Frau Wilk
03991/153711
Auf den Spuren Europas @ Trier

Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist das aktuell sichtbarste Zeichen für die instabile Situation des vereinten Europas.  Die politisch nicht regelbare Verteilung der Kriegsflüchtlinge auf die Mitgliedsstaaten der EU hatte bereits 2015 deutlich gemacht, dass es weder eine funktionierende gemeinsame europäische Verantwortung noch eine praktizierte europäische Solidarität unter den Mitgliedsstaaten gibt. Immer mehr Mitglieder der Union gehen eigene, nationale Wege. Diese Studienreise begibt sich auf die historischen Spuren Europas und möchte entgegen dieser aktuellen Trends die gemeinsamen Werte der Europäischen Gemeinschaft hervorheben und für eine gemeinsame europäische Politik werben!

Mit Luxemburg, Trier und Schengen werden gleich drei Orte besucht, die für das heutige Europa allergrößte Bedeutung haben. „Auf den Spuren Europas“ bedeutet, sich mit der Geschichte und Politik des heute zweitkleinsten Mitgliedsstaates der EU – nämlich Luxemburgs – zu beschäftigen. Dieser Stadtstaat stand an der Wiege der Vereinten Nationen, denn er zählt neben Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden zu den Staaten, die 1957 den Vertrag von Rom unterzeichneten. Dieser Vertrag ist sozusagen das Gründungsdokument für die Europäische Union, die damals zunächst als Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet wurde.  Die Stadt Luxemburg ist heute – gleichberechtigt mit Brüssel und Straßburg – eine der drei offiziellen EU – Hauptstädte.

Schengen und das Schengener Abkommen waren in den vergangenen Monaten in aller Munde. Dabei ging es um die Frage, wie angesichts der nach Europa einströmenden Flüchtlingszahlen die Freizügigkeit im Reiseverkehr innerhalb der europäischen Staaten, die das Abkommen von Schengen regelt, aufrechterhalten werden kann oder nicht. Auch dieser kleine Ort, in dem große Politik geschrieben wurde, wird innerhalb der Studienreise besucht und die aktuelle Frage der Grenzöffnung debattiert.

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. Sie zählte einst zu den größten Metropolen des Römischen Reiches. In der Spätantike wurde die blühende Handelsstadt Trier zur Kaiserresidenz und damit zu einem Verwaltungssitz des Imperiums Romanum. Auch diese europäische Traditionslinie wird behandelt.

Verständnis und Solidarität kann in Europa nur wieder wachsen, wenn wir uns unserer gemeinsamen Geschichte und Verantwortung bewusst werden. Dazu soll diese Studienreise einen Beitrag leisten.Programm 068 HP

Studienreisen und Exkursionen

Auf den Spuren Europas