Jan
27
Mi
Gedenken an den Holocaust – Lesung und Gespräch mit der Zeitzeug in Lizzie Doron, Israel
Jan 27 – Jan 28 ganztägig

Bericht des Seminars:

Lizzie

Alle in meiner Familie starben gesund“

31. Januar 2016

Kurz vor den Ferien besuchte die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron das Richard-Wossidlo-Gymnasium in Waren. Der Termin – Nähe zum Holocaust-Gedenktag  – war bewusst gewählt. Lizzie Doron erzählte in eindrücklicher Weise über ihre besondere Kindheit: 1953 in Tel Aviv geboren, wuchs sie allein mit ihrer Mutter, einer Holocaust-Überlebenden, auf.

Sie erzählte vom Schweigen ihrer Mutter über deren Vergangenheit,  den Merkwürdigkeiten ihres Alltags und wie sie allmählich wie eine Detektivin den Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur kam, wie die Mutter überlebte, weil ihr jemand an der Rampe von Ausschwitz Bleichmittel für die Haare gereicht hatte. So konnte sie sich als Deutsche ausgeben und war fortan überzeugt: „Nur Blonde überleben.“

Lizzie erlebte eine  belastende Kindheit und Jugendzeit, der sie sich mit 18 Jahren entzog, indem sie in einen Kibbuz (Kommune) eintrat. Nachdem sie am 1. Tag des Jom-Kippur-Krieges 1973 sieben gleichaltrige Freunde aus ihren Kindertagen verloren hatte, kehrte sie aus Anlass der Beerdigungen wieder nach Tel Aviv zurück und teilte fortan mit ihrer Mutter die Erfahrung, nun „ihre eigenen Toten“ zu haben.

Sie studierte und schlug eine akademische Laufbahn ein, gründete eine Familie, besuchte aber nur selten ihre Mutter. Wenn sie aßen, wurde auch dann meistens geschwiegen. Als ihre Mutter einen Schlaganfall erlitten hatte, fragte der behandelnde Arzt Lizzie nach den Daten ihrer Mutter und ihrer Krankengeschichte. Lizzie konnte nicht eine einzige Frage beantworten.

Alle in meiner Familie starben gesund“, antwortete sie dem behandelnden Arzt. „In der Gaskammer.“  Ein hinzugezogener Psychiater bezeichnete sie daraufhin  als „schweren Fall der 2. Generation“. Aber erst das Roots Project – ein Schulprojekt ihrer Tochter, in dem diese nach den Wurzeln der Familie suchen sollte – brachten Lizzie dazu, sich auf diese schmerzliche  Suche zu machen und ihre Familiengeschichte zu erforschen.

Lektüre für die Winterferien

Dabei haben ihr auch viele deutsche Journalisten  geholfen. Sechs Bücher – eines für je eine Million ermordete Juden, wie Lizzie Doron sagt,  – sind  das  wahrlich lesenswerte Ergebnis. Es war ein nachdenklicher und eindrücklicher, dem Holocaust-Gedenken angemessener Vormittag für die 9.- und 11. Klässler des Warener Gymnasiums, der  bei einzelnen auch den Wunsch weckte, Lizzie Dorons Bücher während der Winterferien selbst zu lesen, und an dem sich viele sehr darüber freuten, ihr Englisch so gut anwenden zu können.

Eines von Lizzie Dorons Büchern trägt den Titel „Das Schweigen meiner Mutter“. Den Schülern des Richard-Wossidlo-Gymnasiums dürfte das Motiv des Schweigens in diesem Kontext  bekannt vorgekommen sein aus dem Schulprojekt „LIFE BELONGS TO THE LIVING“, in dem eine Schülergruppe 2014/15 dem Schweigen der einstigen jüdischen Schülerin Gerda Löwenberg gegenüber ihrer Tochter nachgespürt hatte. Entstanden waren dabei der Film „Gerdas Geheimnis“ und eine Ausstellung über das jüdische Leben in Waren.

Islam und Islamismus – Trennlinien zwischen Religion und politischer Ideologie
Jan 27 um 10:00 – 13:00

Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft. Rechts­extremismus, Rassismus, Antisemitismus und die Heraus­forderungen durch Islam- bzw. Muslimfeindlichkeit zeigen die Vielzahl demokratie- und menschenfeindlicher Phänomene. Ihnen gemeinsam ist ein großes Unwissen über die Kultur, Politik und Religion der Länder Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens. Um dem Unwissen entgegen zu treten, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Staat und Zivilgesellschaft.

Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Mit­­einander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es werden besonders Projekte gefördert, die sich in der Demokratie­förderung und der Extremismusprävention engagieren.

Mit dem folgenden Seminarangebot wollen wir Grundlagen der politischen und kulturellen Bildung vermitteln sowie unser aller Wissen über den Islam und die Herkunftsländer der Flüchtlinge erweitern.

Donnerstag, 28.01.2016

10.00 Uhr Flucht 2015, Begrüßung und Einführung,

Jörn Mothes, Europäische Akademie M-V

Christoph Bräutigam M.A., Bildungsreferent, Berlin

~ Islam und Islamismus – Trennlinien zwischen Religion und politischer Ideologie, Vordenker, Organisationen

~ Landeskundliche Fragen zu Syrien, dem Irak und Nahost

~ Salafismus in Deutschland

Seminarort: Gymnasium Fridericianum, 19059 Schwerin

 

Gothegymvortrag

Jan
28
Do
Islam und Islamismus – Trennlinien zwischen Religion und politischer Ideologie
Jan 28 um 10:00 – 13:00

Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft. Rechts­extremismus, Rassismus, Antisemitismus und die Heraus­forderungen durch Islam- bzw. Muslimfeindlichkeit zeigen die Vielzahl demokratie- und menschenfeindlicher Phänomene. Ihnen gemeinsam ist ein großes Unwissen über die Kultur, Politik und Religion der Länder Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens. Um dem Unwissen entgegen zu treten, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Staat und Zivilgesellschaft.

Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Mit­­einander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es werden besonders Projekte gefördert, die sich in der Demokratie­förderung und der Extremismusprävention engagieren.

Mit dem folgenden Seminarangebot wollen wir Grundlagen der politischen und kulturellen Bildung vermitteln sowie unser aller Wissen über den Islam und die Herkunftsländer der Flüchtlinge erweitern.

Donnerstag, 28.01.2016

10.00 Uhr Flucht 2015, Begrüßung und Einführung,

Jörn Mothes, Europäische Akademie M-V

Christoph Bräutigam M.A., Bildungsreferent, Berlin

10.30 Uhr ~ Islam und Islamismus – Trennlinien zwischen Religion und politischer Ideologie, Vordenker, Organisationen

~ Politische und gesellschaftliche Ziele des Islamismus

~ Landeskundliche Fragen zu Syrien, dem Irak und Nahost

~ Salafismus in Deutschland

~ Islamophobie – Der neue Antisemitismus? –

13.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Seminarort: Goethe-Gymnasium, Johannes-R.-Becher-Straße 10 19059 Schwerin

 

Gothegymvortrag

Feb
15
Mo
Israel und die Lage im Nahen und Mittleren Osten
Feb 15 ganztägig
Israel und die Lage im Nahen und Mittleren Osten @ Landeszentrale für politische Bildung | Schwerin | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Seminar zu aktuellpolitischen Fragen der Rolle Israels im Syrienkonflikt
Mit Ruben Barlev, Tel Aviv

Feb
17
Mi
Vernetzungstreffen der Partnerschaften für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern
Feb 17 ganztägig
Feb
18
Do
Gemeinsam in Frieden leben 2016 – Das Europäische Jahr gegen Gewalt an Frauen Für Multiplikatoren in der Bildungsarbeit
Feb 18 – Feb 19 ganztägig
Feb
24
Mi
Auschwitz: Jona Schule Stralsund
Feb 24 – Feb 28 ganztägig
Mrz
4
Fr
Die Feldenkrais – Methode: Bewusstheit durch Bewegung – Training für ein bewusstes Leben
Mrz 4 – Mrz 6 ganztägig
Die Feldenkrais – Methode: Bewusstheit durch Bewegung  - Training für ein bewusstes Leben @ Berlin

…weil es besser ist, in Gesundheit zu investieren, als für Krankheit zu bezahlen.

Wochenendseminar

Liebe Feldenkraisler,

Europa befindet sich seit Monaten in einer großen Veränderung. Flüchtlinge kommen in großer Zahl zu uns nach Deutschland. Diese Veränderung wirkt bis Waren Müritz und bis ins Herz der Europäischen Akademie hinein. Wir suchen nach dem richtigen Weg, um darauf zu reagieren. Wir suchen nach neuen Maßstäben, die unserem Handeln und unserem Denken zugrunde liegen. Verschiedene und einander fremde Kulturen treffen aufeinander. Wie manche von Ihnen beim Novemberseminar mitbekommen haben, beherbergen wir in der Akademie Flüchtlinge. Mitte November 2015 gab es noch viele Fragezeichen. Es sind einige Monate vergangen und wir sind um viele Erfahrungen reicher geworden. Die Akademie wird inzwischen von manchen liebevoll „Kleinsyrien“ genannt. Wir haben 70 Kriegsflüchtlinge (Familien mit Kindern, Minderjährige, die unbegleitet unterwegs sind, und einzelne Personen) aufgenommen. Diese werden bei uns nicht nur betreut, unterrichtet und integriert, sie werden auch familiär ins Leben einbezogen, mit allen Freuden und Problemen, die es dabei gibt. Die Akademie bleibt aber natürlich bestehen und führt ihr Programm parallel weiter fort. Für das Feldenkrais-Märzseminar 2016 haben wir für Sie einen anderen schönen Ort gefunden. Es wird in Kamerun stattfinden. Keine Angst, Sie müssen nicht nach Afrika fliegen, dieses Kamerun liegt gleich bei uns in der Nähe (www.kammerun-lodge.de). Sie fahren an der Ampel, an der Sie zu uns abbiegen würden, einfach in die andere Richtung (Campingplatz).

Sie können dort in sieben Apartments untergebracht werden. Sollten diese nicht ausreichen, können wir in der Nähe etwas dazubuchen. Ihr Seminarraum befindet sich auf dem gleichen Gelände. Da die Organisation etwas aufwändiger geworden ist, bitten wir Sie um eine schnelle Anmeldung.

Anmeldeschluss ist am 22.02.2016.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen einen guten Seminarverlauf!

Kursverlauf unter der Leitung von Frau Dr. med. HEIDJE DUHME, Feldenkraislehrerin, Supervisorin (SG), Hamburg:

Freitag, 04.03.2016 18.00 – 20.30 Uhr

Samstag, 05.03.2016 10.00 – 17.00 Uhr

Sonntag, 06.03.2016 09.30 – 12.00 Uhr

Kurs-Preis für Tagesgäste inkl. Mittagessen, Kaffee/Tee und Kuchen 90,00 €

Kurs-Preis mit Übernachtung und Vollverpflegung im DZ: 190,00 € im EZ: 210,00 €

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bequeme, warme Kleidung, Socken und Iso-Matte/Wolldecke mitbringen.

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Mrz
13
So
13-17.3 Mecklenburg-Vorpommern 1945 – 2015: Atlas der Geschichte Landeskunde Mecklenburg-Vorpommern
Mrz 13 um 6:00 – Mrz 17 um 7:00

Mecklenburg-Vorpommern

Atlas der Geschichte

Sonntag, 13.03.2016AtlasDerGeschichte3
06.00 Uhr Abfahrt
ca.15.00 Uhr Anreise in Waren/Müritz Zimmerbezug im Hotel Zwischen den Seen

16.30 Uhr Bootsfahrt auf dem größten Binnensee Deutschlands mit Informationen über die Stadt, den See und die Region mit Kaffee und Kuchen
ca. 18.30 Uhr Abendessen am Hafen, Pier 13

Begrüßung und Einführung ins Programm Andreas Handy, Akademieleiter a.D.

Montag, 14.03.2016
08.00 Uhr Frühstück
09.00 Uhr Abfahrt
09.15 Uhr
Moderne Landwirtschaft ist nicht nur Landwirtschaft
Besichtigung einer Biogasanlage mit dem Geschäftsführer Herrn Bührensen
12.00 Uhr Mittagessen im Gasthaus Zwei Linden, DobbertinAtlasDerGeschichte2
13.30 Uhr
Kloster Dobbertin – eine der schönsten noch erhaltenen Klosteranlagen Mecklenburgs Führung: Herr Sagasser
15.00 Uhr Weiterfahrt
15.30 Uhr
Gutshaus Groß Breesen – das 1. Bücherhotel Deutschlands mit Kaffee und Kuchen
zurück über Nossentiner/Schwinzer Heide
19.00 Uhr Abendessen im im Brauhaus

Dienstag, 15.03.2016
08.00 Uhr Frühstück
09.00 Uhr Abfahrt
10.30 Uhr
Wie hat man vor 100 Jahren gelebt? Beispiel: Gutshaus Belitz
12.30 Uhr Mittagessen im
Schloss Lühburg
danach
BesichtigungAtlasDerGeschichte4
14.45 Uhr
Gutshaus Bobbin – Besichtigung des Herrenhauses mit bewegter Geschichte
15.45 Uhr
Weiterfahrt nach Altkalen
16.00 Uhr Kaffee und Kuchen im
Mühlenhof Altkalen mit Besichtigung
17.15 Uhr Rückfahrt
18.00 Uhr Abendessen beim Fischer in Faulenrost

Mittwoch, 16.03.2016
07.45 Uhr Frühstück
08.45 Uhr Abfahrt
10.00 Uhr
Hohenzieritz – Sterbeort der Königin Louise von Preußen
Weiterfahrt über Burg Stargard – die nördlichste erhaltene Höhenburg Deutschlands und das älteste weltliche Bauwerk Mecklenburg-VorpommernsAtlasDerGeschichte
13.00 Uhr Mittagessen im Burgrestaurant in Penzlin
14.00 Uhr
Alte Burg Penzlin – Alltagmagie und Hexenverfolgungen in Mecklenburg
16.00 Uhr Kaffee und Kuchen in der Büdnerei
Lehsten
danach
Wie funktioniert: Kultur in der Bude“
Ausführungen von Hans Schmalisch
18.30 Uhr Abendessen
im Schloss Plasten

Donnerstag, 17.03.2016
07.00 Uhr Frühstück
danach Heimreise

Seminare und Veranstaltungen

Mrz
14
Mo
Majdanek: Freie Schule Prerow (2 Gruppen)
Mrz 14 – Mrz 18 ganztägig

FÜR DIE ZUKUNFT ZURÜCK IN DIE VERGANGENHEIT

Montag, 14.03.2016
07.00 Uhr Abfahrt ab Prerow
20.00 Uhr Ankunft in Lublin
20.30 Uhr Abendessen danach Begrüßung und Einführung in die Thematik

Dienstag, 15.03.2016
08.00 Uhr Frühstück (in zwei Gruppen 8.00 und 8.30)
09.30 – 12.30 Uhr ab Hotel: Lublin: Topografie und Rolle des so genanten deutschen Viertels
13.00 Uhr Mittagessen in Sielsko-Anielsko
14.00 – 16.30 Uhr „Jüdisches Oxford“ – Kultur, Verfolgung und Vernichtung der jüdischen
17.00 – 18.30 Uhr Die deutsche Besatzungspolitik und der historische Kontext der Gründung des
19.00 Uhr Abendessen
20.00 Uhr Tagesreflexion im Plenum

Mittwoch, 16.03.2016
08.00 Uhr Frühstück
09.00 Uhr Abfahrt zu Besucherzentrum
09.30 – 12.00 Uhr Gedenkstätte Majdanek
12.00 Uhr Mittagspause (Lunchpakete)
13.00 – 15.00 Uhr Vorstellung der Arbeitsthemen und Vorbereitung der Gruppenarbeiten
18.00 Uhr Abendessen
19.00 Uhr Einstellungen und Motive der Täter

 

Donnerstag, 17.03.2016
08.00 Uhr Frühstück
09.30 – 12.30 Uhr Forschendes und entdeckendes Lernen am Erinnerungsort – Gruppenarbeit
12.30 – 13.00 Uhr Mittagessen (Lunchpakete)
13.00 – 15.30 Uhr Vorstellung der Ergebnisse der Gruppenarbeiten
-Gedenkfeier der Gedenkstätte, welche durch die Schüler gestaltet wird-
18.00 Uhr Abendessen
19.00 Uhr Lernen aus der Vergangenheit – Leben in der Zukunft

 

Freitag, 18.03.2016
06.00 Uhr Frühstück
06.30 Uhr Abfahrt nach Warschau
10.00 Uhr Besuch des Museums der Geschichte der polnischen Juden
11.00 Uhr Mittagspause
12.00 Uhr Abfahrt
unterwegs Seminarzusammenfassung und Abendgespräch der vergangenen Tage und Auswertung, Was ist neu? Was hat sich für mich geändert? …
ca. 22.00Uhr Ankunft in Prerow

bethe stiftung

 

und

Mv

 

 

 

Schulfahrten an Gedenkorte in Polen

Mrz
17
Do
Zeugen der Shoah Lehren und Lernen mit Video-Interviews
Mrz 17 um 9:00 – Mrz 18 um 14:30

shoahFür Lehrerinnen und Lehrer aller Fachrichtungen und Interessierte

Angesichts der zunehmenden zeitlichen und biographischen Distanz zu den Verbrechen des Nationalsozialismus stehen Lehrerinnen und Lehrer vor der Herausforderung, wie diese Ereignisse an heutige Schülerinnen und Schüler vermittelt werden können. Die Möglichkeit, Zeugen der Shoah in Schulklassen über das Erfahrene berichten zu lassen, wird immer unwahrscheinlicher – umso dringlicher stellt sich die Frage, mit welchen Formaten die Shoah im Schulunterricht thematisiert werden kann.

Seit 2007 entwickelt ein interdisziplinäres Team am Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität Berlin didaktische Konzepte, Projektschultage und digitale Anwendung für die Arbeit von Schülerinnen und Schülern mit audiovisuellen Erinnerungsberichten von Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung. Die digitalen Selbstzeugnisse stammen aus den drei großen Oral History Archiven, die von CeDiS zugänglich gemacht werden: Das „Visual History Archive“ der USC Shoah Foundation for Visual History and Education mit 52.000 Interviews, das Archiv des Projekts „Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte“ mit 600 Interviews und der Bestand des Projekts „Refugee Voices“ der Association of Jewish Refugees mit 150 Interviews.

Im Rahmen der Veranstaltungen wird es eine fundierte Einführung in die Arbeit mit Oral-History-Dokumenten sowie in die didaktischen und pädagogischen Konzepte der oben genannten Plattformen geben. Im Mittelpunkt stehen deren Erprobung und der Austausch über Möglichkeiten ihrer schulischen Nutzung. Bereits während der Fortbildung sollen eigene Unterrichtskonzepte erarbeitet und diskutiert werden.

Die Fortbildung richtet sich an Lehrende aller Schulformen.

Es wird darum gebeten, den eigenen Laptop mitzubringen.

T a g u n g s a b l a u f

Donnerstag, 17. März 2016

09.00 Uhr Begrüßung Jörn Mothes EA M-V / Wolfgang Klameth IQ M-V
09.15 Uhr Einführung in die Tagungsproblematik: Perspektiven und Herausforderungen in der historisch-politischen Bildung zu den NS-Massenverbrechen
Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste an der Internationalen Begegnungsstätte in Ravensbrück
10.00-11.00 Uhr Erfahrungs- und Erwartungsaustausch zu audiovisuellen Erinnerungsberichten und unmittelbaren Begegnungen mit Überlebenden des Holocaust
Moderation: Dr. Birte Hewera / Bernd Körte-Braun, Mitarbeiter des Center für Digitale Systeme an der Freien Universität Berlin
11.00-11.15 Uhr Kaffee- / Teepause
11.15-12.30 Uhr Der „Zeitzeuge“ – Formen der Zeugenschaft und Medialisierung der Erinnerungsberichte
Dr. Birte Hewera / Bernd Körte-Braun
12.30 Uhr Mittagessen
14.00 – 15.30 Uhr Workshop zu den Bildungs-Angeboten von CeDiS – Kurzvorstellung und Erprobung
Dr. Birte Hewera / Bernd Körte-Braun
15.30 Uhr Kaffee- / Teepause
16.00 – 17.30 Uhr Workshop zu den Bildungs-Angeboten von CeDiS – Erfahrungsaustausch zu den Bildungs-Angeboten
Moderation: Dr. Birte Hewera / Bernd Körte-Braun
17.30 – 18.30 Uhr Vorstellung und Diskussion der zentralen pädagogischen und didaktischen Grundsätze unserer Arbeit mit Video-Interviews Überlebender des Holocaust
Moderation: Dr. Birte Hewera / Bernd Körte-Braun
18.30 Uhr Abendessen
ab 19.30 Uhr Informationen zu den Gedenkstättenfahrten in Orte ehemaliger Vernichtungslager in Polen (Bethestiftung, Land MV)
Jörn Mothes EA M-V / Wolfgang Klameth IQ M-V

 

Freitag, 18. März 2016
08.00 Uhr Frühstück
09.00 – 11.00 Uhr Workshop zu den Bildungs-Angeboten von CeDiS – Erarbeitung eigener Unterrichtseinheiten zu ausgewählten Angeboten
Moderation: Dr. Birte Hewera / Bernd Körte-Braun
11.00-11.15 Uhr Kaffee- / Teepause
11.15 – 12.30 Uhr Präsentation und Diskussion der Unterrichtsideen
Moderation: Dr. Birte Hewera / Bernd Körte-Braun,
12.30 Uhr Mittagessen
13.30 – 14.30 Uhr Chancen und Grenzen in der Vermittlung des Themenbereichs Nationalsozialismus und Holocaust in der Schule – Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Oliver Plessow und Sven Hartig von der Universität Rostock, Dr. Birte Hewera, Dr. Matthias Heyl, Bernd Körte-Braun und Jörn Mothes
Moderation:Dr. Martin Buchsteiner, Universität Greifswald

Anmeldung bis zum 10.03.2016 möglich.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg – Vorpommern statt. Für Lehrkräfte öffentlicher Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden die Reisekosten nach Landesreisekostenrecht erstattet.

Unsere Seminare und Reisen sind bildungspolitische Veranstaltungen nach den Förderrichtlinien der LpB und des Weiterbildungsförderungsgesetzes (WBFöG) M-V und als Lehrerfortbildung anerkannt.

shoah2

Tielbild oben: Titelbild des Begleithefts zur DVD-Edition „Zeugen der Shoah“







Seminare und Veranstaltungen

Apr
4
Mo
Majdanek: Regionale Schule Grabow
Apr 4 – Apr 8 ganztägig
Apr
11
Mo
Auschwitz: Europäische Gesamtschule Insel Usedom (2 Gruppen)
Apr 11 – Apr 15 ganztägig

FÜR DIE ZUKUNFT ZURÜCK IN DIE VERGANGENHEIT

Seminar vom 11.04. bis 15.04.2016

Montag, 11.04.2016
06.00 Uhr
Abfahrt ab Ahlbeck
17.00 Uhr
Ankunft in Oświęcim
18.00 Uhr Abendessen
19.00 – 21.00 Uhr
Begrüßung, Auschwitz – als historischer Ort
Einführung in die Thematik

Dienstag, 12.04.2016
07.00 Uhr Frühstück
08.00 – 12.00 Uhr
„Arbeit macht frei“Inmitten des grauenvollen Verbrechens
Rundgang durch das Stammlager Auschwitz mit sachkundiger Führung
12.30 Uhr Mittagspause (Lunchpakete)
13.30 – 15.00 Uhr
Vernichtung von Sinti und Roma
Gruppenarbeit
15.30 – 18.00 Uhr
Wenn ich an Auschwitz denke, was weiß ich, was fühle ich, was assoziiere ich
18.30 Uhr Abendessen
19.30 – 21.00 Uhr
Tagesreflexion im Plenum

Mittwoch, 13.04.2016
08.00 Uhr Frühstück
09.00 – 11.00 Uhr
Oświęcim/Auschwitz: historisch-politischer Stadtrundgang
11.00 Uhr Mittagessen
12.00 – 16.00 Uhr
Am Ort des Grauens, Rundgang durch die Gedenkstätte Birkenau mit sachkundiger Führung
16.30 – 18.00 Uhr
Wie sehen wir den Holocaust? Wo tragen wir Verantwortung?
Plenumsdiskussion
18.00 Uhr Abendessen

Donnerstag, 14.04.2016
07.30 Uhr Frühstück
08.30 Uhr Abfahrt nach
Krakau/Kraków
10.00 – 12.00 Uhr
Jüdisches Leben einst und jetzt – Begegnung mit einer vergangenen Kultur in Kazimierz, Führung durch das ehemalige jüdische Viertel der Stadt Krakau
12.00 – 13.45 Uhr Mittagspause
13.45 – 14.30 Uhr
Spaziergang durch das ehemalige Getto
14.40 – 16.00 Uhr
Emaillefabrik von Oskar Schindler, Ausstellung:„Krakau – die Okkupationszeit 1939 – 1945“
17.30 Uhr Rückfahrt nach Oświęcim
19.00 Uhr Abendessen
20.00 – 21.30 Uhr
Lernen aus der Vergangenheit – Leben in der Zukunft

Freitag, 15.04.2016
07.00 Uhr Frühstück
08.00 Uhr
Seminarzusammenfassung der vergangenen Tage und Auswertung Was ist neu? Was hat sich für mich geändert?
10:30 Uhr Abfahrt
ca. 20.00 Uhr Ankunft in Ahlbeck
Zeitlich angepasst
Gedenkfeier am Eingang der Gedenkstätte, welche durch die Schüler gestaltet wird.

bethe stiftung

und Mv

Kreisau/Auschwitz: Schule Rastow
Apr 11 – Apr 15 ganztägig
Majdanek: Europaschule Rövershagen
Apr 11 – Apr 15 ganztägig
Majdanek: Regionale Schule Satow
Apr 11 – Apr 15 ganztägig
Apr
22
Fr
Gutsanlagen, Herrenhäuser, Schlösser und Parks: Denkmale in der Geschichts- und Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommern
Apr 22 – Apr 24 ganztägig

Das Seminar findet in der Scheune Bollewick statt.

Dudel 1, 17207 Bollewick

Gutsanlagen, Herrenhäuser, Schlösser und Parks:

Denkmale in der Geschichts- und Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommern

Gutshaus Gnemern, ehemalige Wasserburg 2002
Gutshaus Gnemern, ehemalige Wasserburg 2002

 

Gutshaus Gützkow bei Stavenhagen 2010
Gutshaus Gützkow bei Stavenhagen 2010

 

Seminar und Exkursion

vom 22. bis 24. April 2016

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Erhaltung und Nutzung der Gutsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern e.V. und der Stiftung Mecklenburg

Vorwort

Geschichte – und das gilt auch für die über tausendjährige Geschichte Mecklenburgs und Pommerns – ist völlig ungeeignet als Mittel zur Gestaltung aktueller Politik. Aus ihr lassen sich keine grundlegenden Lehren ziehen, die den politischen Entscheidungsträgern in der Gegenwart als Wegweisung dienen könnten. Aber Ideen und Impulse vermag sie schon zu stiften, die zu einem Nachdenken über den Nutzen der Landesgeschichte für das Leben führen und ihren Niederschlag finden in einer möglichst weit reichenden Wahrung des historischen Erbes sowie der kulturellen Traditionen unseres Bundeslandes.

Darüber hinaus erfordert die Entwicklung des Tourismus in MV als zentralem Wirtschaftszweig einen weiteren Ausbau der regionalen Geschichtskultur. Vor allem die steinernen Zeugnisse der Geschichte des Agrarwesens, insbesondere der Gutswirtschaft, die einst ganze Landesteile Mecklenburgs und Pommerns beherrschte, gewinnen als touristischer Standortfaktor im ländlichen Raum zunehmend an Bedeutung. Wer aber „A“ wie Adel sagt, der muss auch „B“ wie Bauern sagen. Beide – Adel und Bauern – waren in der Vergangenheit dazu bestimmt, einander in die Hände zu schaffen, sodass wir gut beraten sind, unseren Blick nicht nur auf das Herrenhaus und die Gutsanlage, sondern auf das gesamte einstige Gutsdorf als wirtschaftlich-soziale Einheit zu richten und möglichst in Gegenwart und Zukunft als Motivationshilfe für ökonomischen Aufschwung und Identitätsstiftung zu nutzen.

Durch Harmonie von Architektur und Handwerkskunst, Wirtschaftsweise und Lebensform haben die Güter dem Land einen unverwechselbaren Charakter gegeben. Sie sind zusammen mit den Dorfkirchen Wahrzeichen der Ortschaften und der Landschaft und damit wertvolles Kulturgut“, heißt es in der Resolution der AG Gutsanlagen von 2014. Als Ganzes prägen sie die neue soziale Mitte des Dorfensembles und sorgen für attraktive Ortsbilder, die von erheblicher Bedeutung für den Wohlfühlfaktor der Einwohner wie der Urlaubsgäste sind. Sie gehören zum „Tafelsilber unseres Landes“ und könnten der Binnenmigration ebenso entgegenwirken wie den demografischen Wandel dämpfen.

Zusätzlich zum Programm wird in den Räumen der Scheune Bollewick eine Ausstellung mit Fotografien von Ulrich Meyn gezeigt.

Das Thema der Ausstellung, die vom Johann Heinrich Thünen Museum in Tellow zur Verfügung gestellt wird, lautet:

Gutsanlagen einst und jetzt“

Dr. Günter Kosche Jörn Mothes Andreas Handy

Freier Mitarbeiter Akademieleiter Freier Mitarbeiter

Europäische Akademie

Mecklenburg-Vorpommern

Freitag, 22.04.2016

bis 09.00 Uhr Anreise in der Scheune Bollewick

09.00 – 09.30 Uhr Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Jörn Mothes, Akademieleiter

Grußwort des Bürgermeisters von Bollewick

Bertold Meyer

Gutsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern: historisch-kulturelles Erbe in einer einzigartigen Naturlandschaft

Rolf-Peter Bartz, Vorsitzender der AG Gutsanlagen M-V, Tellow

Gutsanlagen – Erinnerungsorte in Mecklenburg-Vorpommern: Einführung in die Tagungsthematik

Dr. Günter Kosche, Broderstorf

09.30 – 10.45 Uhr Der Gutsherr als Schlotbaron? Nebenindustrien auf Gütern in Mecklenburg und Vorpommern

Dr. Angelika Halama, Historische Geografin, Buxtehude

10.45 Uhr Kaffee-/Teepause

11.15 – 12.30 Uhr Vom Euter ins Regal: Molkereien in Mecklenburg-Vorpommern

Dr. Reno Stutz, Historiker und freier Publizist, Rostock

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 14.45 Uhr Ulrichshusen, Tressow, Gützkow, Gnemern, Rothenmoor:

Beispiele für die Erhaltung und Nutzung von Gutsanlagen

Freiherr Helmuth von Maltzahn, Unternehmer Ulrichshusen

15.00 – 16.00 Uhr Nutzungskonzeption für die Gutshofanlage Ludwigsburg

Dipl.-Ing. Katja Wächtler, Amt für Raumordnung und Landesplanung, Regionaler Planungsverband Vorpommern

16.00 Uhr Kaffee-/Teepause

16.30 – 17.15 Uhr Ein Wohnzimmer fürs Dorf – die Bedeutung von sozialen Mitten bei der Findung von Strategien im demografischen Wandel

Prof. Dr.-Ing. Henning Bombeck, Architekt, Universität Rostock

17.30 – 19.00 Uhr Forum: Erinnerungskultur und Geschichtspolitik

Jörn Mothes

19.00 Uhr Abendessen

Samstag, 23.04.2016

09.00 – 10.30 Uhr Erhalt und Nutzung der Gutsanlagen sowie nachhaltige

Landwirtschafts- und Umweltpolitik in M-V

Dr. Peter Sanftleben, Staatssekretär, Ministerium für

Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V

10.30 Uhr Kaffee-/Teepause

11.00 – 12.00 Uhr Monumentum nostrum: Park-, Garten- und Denkmalpflege in Frankreich und Deutschland

Gräfin Dr. Bettina de Cosnac, Schriftstellerin und Journalistin, Paris / Berlin

12.00 Uhr Mittagessen

13.30 – 14.30 Uhr Gutsanlagen an der Schwelle zum Fragment: Der Speicher auf Gut Lübzin – gestern, heute, morgen

Dipl.-Ing. Ludger Sunder-Plassmann, Architekt, Münster / Boitin

14.45 – 16.00 Uhr Gutsherrn-Art – Gutshaus Boek und seine Bewohner

Dr. Wolf Karge, freier Publizist und Autor, Schwerin

16.00 Uhr Kaffee-/Teepause

16.30 – 18.00 Uhr Pfarr- und Pfarrwitwenhäuser in Mecklenburg und Vorpommern

Dipl.-Ing. Kurt Reppenhagen, Kirchenkreisverwaltung des

Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg /

Dipl.-Ing. Stefan Scholz, Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis,

Leiter Bauabteilung und Dombaukoordinator

18.00 Uhr Seminarauswertung

18. 15 Uhr Abendessen

19.00 Uhr Abreise

Teilnehmerbeitrag: Tagungsgebühr/Seminar

im Zweibettzimmer 100,00 €

im Einzelzimmer 110,00 €

Tagesgäste: 65,00 €


Fachexkursion

Sonntag, 24.04.2016

08.00 Uhr Frühstück

09.00 Uhr Bollewick – Ein Dorf auf dem Weg in die Zukunft

Dr. Olaf Schätzchen, ARGE Bioenergie Bollewick

10.15 Uhr Gutshaus Kambs, 18. Jh. Rettung unmöglich?

Dr. Olaf Schätzchen

 

Gutshaus Kambs
Gutshaus Kambs

10.45 Uhr Boek – Ein Gutshaus aus dem 19. Jh. im Wandel der Geschichte Dr. Wolf Karge

Gutshaus Boek
Gutshaus Boek

 

12.00 Uhr Retzow – Erweckung aus dem Dornröschenschlaf

Manfred Achtenhagen

 

Gutshaus Retzow
Gutshaus Retzow

13.30 Uhr Mittagessen in Ludorf

Anschließend Führung durch das Gutshaus und durch die

Oktogonkirche aus der ersten Hälfte des 14. Jh.

16.00 Uhr Ankunft in der Scheune Bollewick

Teilnehmergebühr/Exkursion

im Zweibettzimmer 80,00 €

im Einzelzimmer 90,00 €

ohne Übernachtung 35,00 €

Seminare und Veranstaltungen

Mai
9
Mo
Europawoche 2016
Mai 9 – Mai 12 ganztägig
Europawoche 2016 @ Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland
Europa im Gepäck – mit dem Demokratiebus durch den
Landkreis:
09. Mai in Neubrandenburg
10. Mai in Neustrelitz
11. Mai in Stavenhagen
 2. Mai  in  Demmin
mehr Infos hier:

Seminare und Veranstaltungen

Majdanek: Regionale Schule Greifswald
Mai 9 – Mai 13 ganztägig
Jun
6
Mo
Wo kommen die Flüchtlinge her? – eine politische Landeskunde zu den Herkunftsländern der Flüchtlinge
Jun 6 – Jun 8 ganztägig
Wo kommen die Flüchtlinge her? -  eine politische Landeskunde zu den Herkunftsländern  der Flüchtlinge @ Waren (Müritz) | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Für Allgemeininteressierte, ehrenamtliche Helfer in der Willkommenskultur.

Mehr Informationen in Kürze.

Seminare und Veranstaltungen

,

Jun
25
Sa
Schlesiens Kultur und Geschichte – Breslau, Kreisau
Jun 25 – Jun 30 ganztägig

breslauschlesien1Eine Stadt in Europa: Breslau / Wrocław
Kulturhauptstadt Europas 2016

vom 25.06. bis 30.06.2016
in Zusammenarbeit mit der Europa Union

Seminarvorbereitung und Seminarleitung:
Gerhard Thiel, Europa Union und Jörn Mothes, EA M-V

Schlesien hat eine Geschichte vielfältiger kultureller Einflüsse aus Europa: Böhmen, Ungarn, Habsburger und Preußen herrschten hier, unterschiedliche Konfessionen und Religionen lebten nebeneinander. Diese Multikulturalität hat auch Breslau, die Hauptstadt Schlesiens, mit ihrer über 1000 jährigen Geschichte geprägt. Am Ende des II. Weltkrieges war von deren sichtbaren Zeugen kaum noch etwas übrig geblieben. Aus Breslau wurde die polnische Stadt Wrocław, die sich über die Jahrzehnte der Teilung in Europa ihr historisches und kulturelles Erbe bewahrt und Neues aufgenommen hat. Breslau und Schlesien stehen heute für ein Europa des Miteinanders und für ein Modell des kulturellen Austauschs. Dafür spricht auch die Wahl zur Kulturhauptstadt Europas 2016.

Wir laden Sie ein, diese historische, kulturelle Vielfalt im Herzen Europas kennen zu lernen.

Samstag, 25.06.2016
Individuelle Anreise
17.00 Uhr Treffpunkt im Hotel Piast http://www.hotel-piast.com Begrüßung und Einführung in die Seminarwoche
18.00 Uhr Abendessen
19.30 Uhr Konzert (individuell zu buchen) http://www.pulse-and-spirit.com

Sonntag, 26.06.2016
08.00 Uhr Frühstück
09.00 – 13.00 Uhr
Breslau/Wrocław – Stadtrundgang mit Besichtigung des rekonstruierten Residenzschlosses, das heute eine ausgezeichnete Ausstellung zur Stadtgeschichte beherbergt. Besuch der Dominsel mit Besichtigung des Domes und der „Leopoldina“, der 1702 gegründeten Universität, Möglichkeit zur Besteigung des Mathematischem Turmes mit wunderbarem Blick über Breslau.
13.00 Uhr Mittagspause individuell
14.30 Uhr
Besuch der grünen Lunge Breslaus, des Scheitniger Parks mit dem neuen modernen Springbrunnen mit Wasser-Musik- Show und der Jahrhunderthalle (UNESCO Weltkulturerbe)
Anschließend Freizeit
18.30 Uhr Abendessen im Schweidnitzer Keller – dem ältesten Restaurant in Polen

Montag, 27.06.2016
08.00 Uhr Frühstück
09.00 Uhr Abfahrt nach Ostrzeszów/Schildberg
10.30 Uhr Begrüßung durch den Bürgermeister Mariusz Witek
11.00 Uhr Stadtrundgang mit Besuch des
Bernhardinerklosters
13.30 Uhr Mittagessen im Jagdschloss in Antonin
15.00 Uhr Rückfahrt nach Breslau
17.30 – 19.30 Uhr
Idyllische Schifffahrt auf der Oder, die Breslau von einer neuen Seite zeigt und an Stellen führt, die weder mit dem Bus noch zu Fuβ erreicht werden können mit Grillen an Bord

Dienstag, 28.06.2016
07.30 Uhr Frühstück
08.30 Uhr Abfahrt nach
Gorzanów/Grafenort und Świdnica/Schweidnitz
10.30 Uhr
Besichtigung des Renaissance Schlosses Grafenhorst und Informationen über die Arbeit der Erika Simon Stiftung
13.00 Uhr Mittagspause in Świdnica/Schweidnitz (individuell)
14.00 Uhr
Besuch der Friedenskirche, eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Schlesiens. Sie gehört zum UNSECO- Weltkulturerbe und ist die größte Holzkirche Europas! Die nach außen eher schlicht wirkende Fachwerkkirche überrascht durch ihre barocke Pracht im Inneren
19.00 Uhr Abendessen

Mittwoch, 29.06.2016
08.00 Uhr Frühstück
09.00 Uhr Weiterfahrt nach Krzyżowa/Kreisau
10.00 Uhr
Kennenlernen des historischen Ortes mit Rundgang. Der „Kreisauer Kreis“, Gesprächsrunde im Berghaus,wo die Familie von Moltke lebte und die geheimen Treffen des Kreisauer Kreises 1942 und 1943 stattfanden.
12.00 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr
Besuch der Freilichtausstellung zur polnischen Geschichte des 20. Jahrhunderts „Mut und Versöhnungin Kreisau
17.00 Uhr Rückfahrt nach Breslau
18.30 Uhr Abendessen

Donnerstag, 30.06.2016
08.00 Uhr Frühstück
09.00 Uhr Seminarzusammenfassung und Auswertung
danach Verabschiedung


Preis pro Person: im
DZ 470,00 € und im EZ 595,00 €

Mindestteilnahmezahl: 20 vollzahlende Personen.
Zum Zeitpunkt der Anmeldung wird eine Anzahlung in Höhe von
200,00 fällig. Der restliche Reisepreis muss spätestens bis 10.04.2016 eingezahlt werden.
Bankverbindung:
Müritzsparkasse in Waren
DE17 1505 0100 0640 0323 54 NOLADE21WRN
Leistungen: 5x Übernachtung, Verpflegung, Führungen und Eintritte
laut Programm
Busfahrten vor Ort, deutschsprachige Begleitung

Studienreisen und Exkursionen

Jun
27
Mo
Mecklenburg–Vorpommern – angekommen in Europa? Landesgeschichte 1990 – 2015
Jun 27 – Jul 2 ganztägig
Mecklenburg–Vorpommern - angekommen in Europa? Landesgeschichte 1990 - 2015 @ Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Seminar zur Landesgeschichte 1990 – 2015
Für Jugendliche und Interessierte

Mehr Informationen in Kürze.

Seminare und Veranstaltungen

Jun
29
Mi
Sibirien – zu den Nachfahren der Bugholländer in der Baikalregion – Historisch – ethnologische Studienreise
Jun 29 – Jul 11 ganztägig
Sibirien –  zu den Nachfahren der Bugholländer in der Baikalregion  - Historisch – ethnologische Studienreise @ Berlin

Im Zuge der Erschließung Sibiriens nach dem Bau der transsibirischen Eisenbahn führte die Agrarreform Stolypins zwischen 1906 und 1914 zu gravierenden Veränderungen in der Landnutzung der Taiga und zu einem gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung in der Region westlich von Irkutsk. Umsiedler aus 25 verschiedenen europäischen Regionen zogen ins ferne Sibirien, um dort Bauernwirtschaften und eine lebendige europäisch geprägte Kultur und ein religiöses Leben aufzubauen. Zu ihnen gehörten auch Deutsche und Polen, die zuvor in der Bugregion ganz im Osten Polens gesiedelt hatten. Die Spuren der Bugholländer in Sibirien waren nach den Jahrzehnten des Stalinismus nahezu verschwunden. Erst mehr als hundert Jahre nach den Siedlern, nach 1990, konnten die Nachfahren dieser Siedler in Deutschland und in Sibirien damit beginnen, ihre Familienschicksale zu recherchieren.
Diese Studienreise, die von der Europäischen Akademie MV gemeinsam mit dem Verein der Bugholländer durchgeführt wird, geht den historischen und politischen Spuren und Folgen dieser Auswanderung aus Europa nach Sibirien nach. Besucht werden die Dörfer in der Region um Irkutsk, in denen die deutschen und anderen europäischen Bauernfamilien damals siedelten. In den meisten Orten, so zum Beispiel in Zalari, finden sich heute Heimatmuseen, die an dieses Ereignis und an diese Zeit erinnern. Ethnografie, Architektur, Agrargeschichte und Heimatpflege werden neben dem religiösen Leben im Mittelpunkt der Exkursionen dieser Studienreise stehen.

Im Jahr 2017 soll es eine weitere Begegnung mit den Nachfahren der deutschen Sibirienumsiedler in Mecklenburg-Vorpommern in der Europäischen Akademie MV in Waren / Müritz und im Wolhynier-Museum in Linstow geben.

 

Aus dem Programm:

30.06.2016: Anreise über Berlin und Moskau nach Irkutsk, Treff mit den sibirischen Nachfahren der Bugholländer

01.07.2016: Exkursion in die alten Siedlerorte Salari, Tagna Pichtinsk, Besuch von zwei lokalen Museen

02.-04. 07.2016: Gespräche mit den Bürgermeistern, dem Landrat und Politikern und Bewohnern der Region, Besichtigung der historischen Dörfer und der speziellen Holzbauarchitektur

05.07.2016: Historisch – politische Stadtführung durch die Metropole Irkutsk, Museumsbesuche

06.07.2016: Tagesfahrt an die Angaramündung nach Listwjanka, Besuch des historisch-geografischen Museums, Gespräche mit Wissenschaftlern des Limnologischen Institutes

07.07.2016:  Weiterreise nach Slyudjanka, Schifffahrt auf dem Baikalsee

11.07.2016: Rückreise über Moskau nach Berlin

 

 

Bild: Von Andrzej Barabasz (Chepry)

 

 

 

Studienreisen und Exkursionen

Jul
4
Mo
Erinnerungen für die Zukunft – was hat Mecklenburg-Vorpommern aus seiner Geschichte gelernt?
Jul 4 – Jul 6 ganztägig
Erinnerungen für die Zukunft - was hat Mecklenburg-Vorpommern aus seiner Geschichte gelernt? @ Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Für Mitglieder der Senioren Union

Mehr Informationen in Kürze.



Seminare und Veranstaltungen

Jul
11
Mo
Auschwitz: Gymnasium Grimmen, (2 Gruppen)
Jul 11 – Jul 15 ganztägig
Majdanek: Gymnasium Lübz (2 Gruppen)
Jul 11 – Jul 15 ganztägig
Jul
17
So
Kreisau/Auschwitz: Schulzentrum Wittenburg
Jul 17 – Jul 21 ganztägig
Jul
18
Mo
Auschwitz: Gymnasium Anklam
Jul 18 – Jul 22 ganztägig
Deutsch-deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts am Beispiel von Berlin
Jul 18 – Jul 20 ganztägig
Deutsch-deutsche Geschichte  des 20. Jahrhunderts  am Beispiel von Berlin @ Berlin | Berlin | Deutschland

Politische Stadterkundung Berlin für Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit Politische Memoriale M-V e.V.

 Zielgruppe:            An dem Seminar nehmen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Boizenburg teil. Die Veranstaltung wird kursübergreifend durchgeführt. Weiterhin ist das Seminar für andere junge Erwachsene hier frei ausgeschrieben und zugänglich. Das Seminar wird in eigener pädagogischer Verantwortung durchgeführt. Lehrkörper wirken an der Konzeption des Seminars nicht mit.

Übernachtung:         B&B Hotel Potsdamer Platz, Potsdamer Str. 90, 10785 Berlin

Im vereinten Deutschland ist nach der Friedlichen Revolution von 1989 eine ganze Generation erwachsen geworden. Für sie wirft die Geschichte der DDR viele Fragen auf. Sie kennen die DDR, wenn überhaupt, nur aus dem Geschichtsunterricht, der vieles ausblendet, oder aus dem Fernsehen.

Zahlreiche Schüler neigen zudem zur Verklärung des SED- Regimes. Viele der Jugendlichen im Alter von 16- bis 17 Jahren können nicht zwischen Demokratie und Diktatur unterscheiden. Ihnen sind Wesensmerkmale der Diktatur unbekannt. Manche glauben, Einkommen und Vermögen seien in der DDR gleichmäßig verteilt und die Gesellschaft gerecht gewesen.

Dieses Seminar will Facetten der Diktatur des Proletariats an ausgewählten Lernorten in Berlin aus der Vergangenheit hervorholen und junge Menschen an die Geschichte der DDR heranführen. Einige Informationen und Sachverhalte sollen sich die Jugendlichen interaktiv selbst erarbeiten.

Die Aufarbeitung der Geschichte der DDR ist eine bleibende Aufgabe.

Diese Veranstaltung will mit dazu beitragen den Jugendlichen verständlich zu machen, dass Freiheit und Demokratie zum einen ein hohes Gut sind, zum anderen aber auch ein großes Maß an Eigenverantwortung und Zivilcourage voraussetzen, um sie zu bewahren und mitzugestalten.

 

Seminarvorbereitung und Leitung:

Jörn Mothes, EA M-V, Martin Klähn, Politische Memoriale, Schwerin

Wenn nicht explizit Referent/innen zu den einzelnen Programmpunkten genannt sind, werden die Seminarinhalte von der Seminarleitung gemeinsam

oder im Wechsel durchgeführt.

Programm:

ProgrammBerlinJuli2016_ABlaufNEU_03062016

Seminare und Veranstaltungen

Sep
8
Do
Galizien – wenig bekannte Geschichte, wenig bekannte Kultur
Sep 8 – Sep 15 ganztägig
Sep
12
Mo
Auschwitz: Elbe-Gymnasium Boizenburg
Sep 12 – Sep 16 ganztägig
Wie stabil ist die Europäische Union?
Sep 12 – Sep 14 ganztägig
Wie stabil ist die Europäische Union? @ Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

In Zusammenarbeit mit VERS M-V.

Mehr Informationen in Kürze.

Seminare und Veranstaltungen

Die Menschenrechtsfrage im gegenwärtigen Europa
Sep 12 um 19:30
Die Menschenrechtsfrage im gegenwärtigen Europa @ Haus des Gastes, Saal | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Die Europäische Akademie startet in diesem Herbst eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel:

„Reden für Europa!“.

Die europäische Idee und die Europäische Union befinden sich in einer schweren Krise. Immer weniger Menschen glauben an die Ziele und Werte der europäischen Gemeinschaft. Großbritannien plant den Ausstieg aus der EU, in der Ukraine herrscht weiter Krieg, Polen und Ungarn verweigern ihre Solidarität bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise. Auch in Deutschland wächst der Euroskeptizismus.
Um diesen Entwicklungen entgegen zu treten und danach zu fragen, welche Werte Europa eigentlich zusammenhalten, lädt die Akademie Sie ab September 2016 in unregelmäßiger Folge herzlich zu einem Curriculum mit öffentlichen Reden ein. Referentinnen und Referenten mit verschiedenen Zugängen und Bezügen zum Thema werden nach Waren kommen und ihre Sichtweisen darstellen und zur Diskussion einladen.
Den Anfang macht Frau Prof. Anja Mihr mit dem Thema:

„Die Menschenrechtsfrage im gegenwärtigen Europa“.

12. September 2016, 19.30 Uhr
Haus des Gastes, Saal
Marktstraße 21, 17192 Waren (Müritz).

Eintritt ist frei.

Dazu lade ich herzlich ein!

Jörn Mothes, Akademieleiter

Frau Prof. Dr. Anja Mihr, geb. 1969, ist Politikwissenschaftlerin und Leiterin des Humboldt-Viadrina Center on Governance through Human Rights; sie war an verschiedenen Universitäten tätig, unter anderem in Peking, New York und Berlin sowie am Haager Institut für Globale Gerechtigkeit. Von 2002 bis 2006 arbeitete sie bei Amnesty International. In ihrer Dissertation untersuchte Frau Mihr die Menschenrechtsarbeit von amnesty international in Bezug auf die DDR.

Seminare und Veranstaltungen

Sep
18
So
Mecklenburg-Vorpommern: Immer noch eine Transformationsgesellschaft oder nicht?
Sep 18 – Sep 25 ganztägig
Mecklenburg-Vorpommern: Immer noch eine Transformationsgesellschaft oder nicht? @ Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Für Allgemeininteressierte.

Mehr Informationen in Kürze.

Seminare und Veranstaltungen

Sep
19
Mo
Auf den Spuren Europas
Sep 19 – Sep 23 ganztägig
Auf den Spuren Europas @ Trier, Schengen, Metz, Luxemburg

Seminar in Trier und Luxemburg 

In Zusammenarbeit mit dem
Deutschen Frauenring e.V. Lübeck

Seminarvorbereitung: Jörn Mothes

Seminarleitung: Katharina Perne

 

Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist das aktuell sichtbarste Zeichen für die instabile Situation des vereinten Europas.  Die politisch nicht regelbare Verteilung der Kriegsflüchtlinge auf die Mitgliedsstaaten der EU hatte bereits 2015 deutlich gemacht, dass es weder eine funktionierende gemeinsame europäische Verantwortung noch eine praktizierte europäische Solidarität unter den Mitgliedsstaaten gibt. Immer mehr Mitglieder der Union gehen eigene, nationale Wege. Diese Studienreise begibt sich auf die historischen Spuren Europas und möchte entgegen dieser aktuellen Trends die gemeinsamen Werte der Europäischen Gemeinschaft hervorheben und für eine gemeinsame europäische Politik werben!

Mit Luxemburg, Trier und Schengen werden gleich drei Orte besucht, die für das heutige Europa allergrößte Bedeutung haben. „Auf den Spuren Europas“ bedeutet, sich mit der Geschichte und Politik des heute zweitkleinsten Mitgliedsstaates der EU – nämlich Luxemburgs – zu beschäftigen. Dieser Stadtstaat stand an der Wiege der Vereinten Nationen, denn er zählt neben Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden zu den Staaten, die 1957 den Vertrag von Rom unterzeichneten. Dieser Vertrag ist sozusagen das Gründungsdokument für die Europäische Union, die damals zunächst als Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet wurde.  Die Stadt Luxemburg ist heute – gleichberechtigt mit Brüssel und Straßburg – eine der drei offiziellen EU – Hauptstädte.

Schengen und das Schengener Abkommen waren in den vergangenen Monaten in aller Munde. Dabei ging es um die Frage, wie angesichts der nach Europa einströmenden Flüchtlingszahlen die Freizügigkeit im Reiseverkehr innerhalb der europäischen Staaten, die das Abkommen von Schengen regelt, aufrechterhalten werden kann oder nicht. Auch dieser kleine Ort, in dem große Politik geschrieben wurde, wird innerhalb der Studienreise besucht und die aktuelle Frage der Grenzöffnung debattiert.

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. Sie zählte einst zu den größten Metropolen des Römischen Reiches. In der Spätantike wurde die blühende Handelsstadt Trier zur Kaiserresidenz und damit zu einem Verwaltungssitz des Imperiums Romanum. Auch diese europäische Traditionslinie wird behandelt.

Verständnis und Solidarität kann in Europa nur wieder wachsen, wenn wir uns unserer gemeinsamen Geschichte und Verantwortung bewusst werden. Dazu soll diese Studienreise einen Beitrag leisten.

Programm:

ProgrammSpureneuopra19

 

Seminare und Veranstaltungen

Europa der Regionen – Luxemburg – Europäische Institution
Sep 19 – Sep 23 ganztägig
Jüdisches Leben und der Holocaust Eine Spurensuche in Berlin
Sep 19 – Sep 23 ganztägig
Jüdisches Leben und der Holocaust Eine Spurensuche in Berlin @ Berlin | Berlin | Berlin | Deutschland

für Jugendliche aus M-V
in Kooperation mit Politische Memoriale M-V

Zielgruppe:  
Das Seminar richtet sich an Schülerinnen und Schüler aus  Mecklenburg-Vorpommern. Die Veranstaltung wird kursübergreifend durchgeführt. Weiterhin ist das Seminar für andere junge Erwachsene über den Internetauftritt der Europäischen Akademie MV e. V. unter www.europaeische-akademie-mv.de frei ausgeschrieben und damit zugänglich. Das Seminar wird in eigener pädagogischer Verantwortung durchgeführt. Lehrkörper wirken an der Konzeption des Seminars nicht mit.

Seminarvorbereitung:    Jörn Mothes, EA M-V, Waren und  Martin Klähn, Politische Memoriale, Schwerin

Am 8./9. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Entfesselt vom Deutschen Reich, hatte er binnen sechs Jahren weltweit rund 60 Millionen Menschenleben gefordert. Das europäische Judentum wurde durch die Nazis nahezu ausgelöscht. Millionen Menschen mussten in der Folge des Krieges auf die Flucht gehen. Europa war am Ende des Krieges ein anderes geworden. Das Kriegsende bedeutete jedoch keineswegs überall ein sofortiges Ende der Gewalt. Deutschland wurde in vier Besatzungszonen aufgeteilt, Europa in Folge des Krieges für Jahrzehnte geteilt. Auf den heißen Krieg folgte die lange Epoche des Kalten Krieges, der Europa politisch, militärisch, ökonomisch und kulturell in zwei gegensätzliche Blöcke teilte. Das politische System Europas blieb zwar ohne Krieg, dafür aber extrem instabil.
Das Seminar zeichnet wesentliche Stationen dieser Entwicklungen an authentischen Orten in Berlin nach. Es setzt sich mit den Spuren jüdischen Lebens in Berlin und der Vernichtung der Juden im nationalsozialistischen Berlin und in Deutschland und Europa ebenso auseinander wie mit den historischen Entscheidungen, die von den Siegermächten 1945 getroffen wurden. Die Vielschichtigkeit der Erscheinungsformen einer einzigen Stadt, die heute als moderne und multikulturell geprägte Großstadt erscheint, wird in ihren historischen Zusammenhängen sichtbar.

Wenn nicht explizit Referent/innen zu den einzelnen Programmpunkten
genannt sind, werden alle Seminarinhalte von der Seminarleitung gemeinsam
oder im Wechsel durchgeführt.

Programm:

ProgrammBerlin

 

 

Seminare und Veranstaltungen

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der deutschen Demokratie am Beispiel von Berlin
Sep 19 – Sep 23 ganztägig
Okt
1
Sa
Europa der Regionen – Masuren: Polen Politische und wirtschaftliche Transformation an der EU-Außengrenze
Okt 1 – Okt 8 ganztägig
Okt
2
So
Von der Diktatur zur Demokratie – Indikatoren des Wandels in MV
Okt 2 – Okt 7 ganztägig
Von der Diktatur zur Demokratie - Indikatoren des Wandels  in MV @ Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Für Studierende und Multiplikatoren.

Mehr Informationen in Kürze.

Seminare und Veranstaltungen

Okt
10
Mo
Europa nach dem Brexit
Okt 10 – Okt 13 ganztägig
Europa nach dem Brexit @ Straßburg | Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine | Frankreich

Seminarvorbereitung: EA M-V
Seminarleitung: Jörn Mothes

Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist das aktuell sichtbarste Zeichen für die instabile Situation des vereinten Europas.  Die politisch nicht regelbare Verteilung der Kriegsflüchtlinge auf die Mitgliedsstaaten der EU hatte bereits 2015 deutlich gemacht, dass es weder eine funktionierende gemeinsame europäische Verantwortung noch eine praktizierte europäische Solidarität unter den Mitgliedsstaaten gibt. Immer mehr Mitglieder der Union gehen eigene, nationale Wege. Am Beispiel der aktuellen politischen Konflikte in der Türkei können wir die Frage diskutieren, welche Werte ein Mitgliedsstaat eigentlich vertreten muss und wodurch sich eine Demokratie auszeichnet.
Diese Studienreise begibt sich auf die historischen Spuren Europas und möchte entgegen dieser aktuellen Trends die gemeinsamen Werte der Europäischen Gemeinschaft hervorheben und für eine gemeinsame europäische Politik werben!

Verständnis und Solidarität kann in Europa nur wieder wachsen, wenn wir uns unserer gemeinsamen Geschichte und Verantwortung bewusst werden. Dazu soll diese Studienreise einen Beitrag leisten.

Bild:      Arend van Dam

ProgrammStraßburg

 

Studienreisen und Exkursionen

Okt
21
Fr
Zerfällt Europa? Die Rolle Deutschlands in der EU
Okt 21 – Okt 23 ganztägig
Zerfällt Europa? Die Rolle Deutschlands in der EU @ Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Für Allgemeininteressierte.

Mehr Informationen in Kürze.

Seminare und Veranstaltungen

Okt
22
Sa
Europa der Regionen – Kampanien und seine Wurzeln europäischer Geschichte und Kultur
Okt 22 – Okt 29 ganztägig
Nov
4
Fr
Feldenkrais – Methode Bewusstheit durch Bewegung
Nov 4 – Nov 6 ganztägig
Feldenkrais - Methode  Bewusstheit durch Bewegung @ Hamburg | Hamburg | Hamburg | Deutschland

feldenkrais-nov-16

Bewusstheit durch Bewegung

…weil es besser ist, in Gesundheit zu investieren, als für Krankheit zu bezahlen.

 

 

Wochenendkurs

vom 04.11. bis 06.11.2016

 

In jeder Bewegung spiegeln sich unser Selbstbild und unsere Beziehungen zu unserer Umgebung.

„Ein jeder bewegt sich, empfindet, denkt, spricht auf die ganz ihm eigene Weise, dem Bild entsprechend, das er sich im Laufe des Lebens von sich gebildet hat. Um die Art und Weise seines Tuns zu ändern, muss er das Bild von sich ändern“, sagte Moshe Feldenkrais, der die nach ihm benannte Selbsterfahrungs- Methode, die auf das Intensivste auch die Selbstheilungskräfte anregt, entwickelte. Feldenkrais liegen die Erfahrungen mit asiatischen Kampfkünsten, die Selbsterforschung menschlicher Bewegung und anthropologisches Wissen zugrunde. Die aufmerksame Wahrnehmung von Bewegungen des Alltags ist der Ausgangspunkt des eigenen Lernens.

In Feldenkrais- Stunden geht es um die Entdeckung des scheinbar Selbstverständlichen. Wie stehe ich auf? Wie setze ich mich hin? Wie ziehe ich mir die Schuhe an? Wie gehe ich mit mir selber um?

Dann probiert man in der Gruppe Alternativen aus: Wie könnten Bewegungen leichter und effizienter ablaufen? Gibt es eine Bewegungsmöglichkeit, die keine Schmerzen bereitet, sich fließend anfühlt? Bei Feldenkrais geht es nicht um das Nachahmen oder Einlernen von vorgegebenen standardisierten Abläufen, nicht um Korrektur von Außen, sondern darum, die uns gemäßen besseren Möglichkeiten zu finden. Bei dieser Art der Selbsterfahrung schulen wir unsere Sinne, und werden insgesamt feinfühliger. Außerdem lernen wir lernen – und wie wir die passende Lektion aus uns selbst schöpfen können.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bequeme, warme Kleidung, Socken und

Iso-Matte/Wolldecke mitbringen!

Kursverlauf unter der Leitung von Frau Dr. med. HEIDJE DUHME,

Feldenkraislehrerin, Supervisorin (SG), Hamburg:

Freitag,  04.11.2016  18.00 – 20.30 Uhr

Samstag,  05.11.2016  10.00 – 17.00 Uhr

Sonntag,  06.11.2016  09.30 – 12.00 Uhr

 

Kurs-Preis für Tagesgäste inkl. Mittagessen, Kaffee/Tee und Kuchen      90,00 €

Kurs-Preis mit Übernachtung und Vollverpflegung     im DZ:    190,00 €                  im EZ:    210,00 €

Anmeldungen telefonisch oder per E-Mail bei der Europäischen Akademie.

 

Seminare und Veranstaltungen

Nov
11
Fr
Zukunftsfähiges Wirtschaften und Post-Wachstumsfragen unter Berücksichtigung der nachhaltigen Entwicklungsziele
Nov 11 – Nov 13 ganztägig
Zukunftsfähiges Wirtschaften und Post-Wachstumsfragen unter  Berücksichtigung der nachhaltigen  Entwicklungsziele @ Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Für Interessierte und Multiplikatoren.

Mehr Informationen in Kürze.

Seminare und Veranstaltungen

„Zukunftsfähiges Wirtschaften und nachhaltige Entwicklung – was bedeuten die Sustainable Development Goals für Europa und für uns?“
Nov 11 – Nov 13 ganztägig
„Zukunftsfähiges Wirtschaften und nachhaltige Entwicklung - was bedeuten die Sustainable Development Goals für Europa und für uns?“ @ Berlin

Zielgruppen:                           Mitglieder von NGOs, Eine-Welt-Initiativen, Wirtschaftsvertreter,

Mitarbeiter von Behörden, Allgemeininteressierte

 

Seminarvorbereitung: Joachim Kobold, Peter Plappert, Jörn Mothes

Seminarleitung:                      Jörn Mothes

 

 

Der Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ wird inzwischen fast inflationär verwendet. Doch kaum jemand kann genau beschreiben, worauf er sich bezieht und welche theoretischen Fundamente und politischen Ziele damit verbunden sind.

Im September 2015 wurden auf dem Post – 2015 – Gipfel in New York von der Staatengemeinschaft die neuen nachhaltigen Entwicklungsziele beschlossen. Mit diesen 17 Zielen nachhaltiger Entwicklung, den sogenannten Sustainable Development  Goals oder kurz  SDGs genannt, sollen weltweit Armutsreduzierung, nachhaltiges Wirtschaften, Umweltschutz, solidarisches Handeln und politische Teilhabe weltweit vorangetrieben werden. Die Ziele sollen bis 2030 umgesetzt sein und sie gelten auch für die OECD – Industriestaaten und damit auch für Deutschland!

Das Seminar gibt vor diesem Hintergrund einen fundierten Einblick in das Themenfeld „Nachhaltige Entwicklung“ und ermöglicht den Teilnehmenden, die Möglichkeiten und Herausforderungen nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Wirtschaftens zu erkennen und zu analysieren. Wir werden im Seminar diskutieren, inwieweit die aktuellen Wirtschafts- und Lebensweisen in den industrialisierten Gesellschaften des globalisierten Nordens  förderlich sind, diese Herausforderungen anzugehen und zukunftstaugliche Handlungsideen zu entwickeln.

Wir bearbeiten dabei unter anderem folgende Fragen: Was bedeutet nachhaltiges und zukunftsfähiges Wirtschaften konkret? Welche Konzepte gibt es? Reicht es aus, die Wirtschaft umweltverträglicher zu machen, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern oder muss das Wachstumskonzept als solches infrage gestellt werden? Wie können Wirtschaftlichkeit, Gemeinwohlorientierung und Solidarität miteinander in Einklang gebracht werden? Wird in Deutschland bereits zukunftsfähig gewirtschaftet? Was verstehen andere Staaten unter einer zukunftsfähigen Wirtschaftspolitik und was könnte dies in der Folge für die Entwicklung in den verschiedenen Regionen Deutschlands, aber auch für jeden einzelnen von uns in seinem täglichen Umfeld bedeuten?   Von der Fähigkeit, diese und andere Fragen beantworten zu können, wird letztlich auch der Erfolg oder Misserfolg bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele in der Staatengemeinschaft der Welt abhängen. Das Seminar soll dazu befähigen,  sich im Kontext dieser Fragen sachkundig zu bewegen.

 

Seminare und Veranstaltungen

Nov
13
So
Israel – „Dieses Land pack ich nicht“ – Geschichte und Gegenwart Israels 2016
Nov 13 – Nov 20 ganztägig
Nov
14
Mo
IKONENSCHREIBEN in Waren
Nov 14 – Nov 18 ganztägig
IKONENSCHREIBEN in Waren @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

 

als im Frühjahr 1992 eine Hilfssendung aus Waren in Dmitrow bei Moskau übergeben wurde, entstan­den auch Kontakte zum Ikonenschreiber Walerij Grischanow, einem der bedeutendsten Ikonenmaler Russlands der Gegenwart. Seine Malerschule in Dmitrow war schon zu Sowjetzeiten die erste private Ikonenmalerschule in Russland außerhalb eines Klosters.

 

Seit November 2001 wurden im Edith-Stein-Haus Parchim jährlich Kurse im Ikonenschreiben (Ikonen­malen) angeboten, die bei den Teilnehmern und bei den Künstlern immer wieder auf positive Resonanz stießen. Da im Herbst 2016 dieser Kurs in Parchim aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden kann, soll diese Tradition nicht abreißen und wird in der Europäischen Akademie M-V in Waren aufge­griffen, handelt es sich beim Ikonenschreiben doch um ein europäisches Kulturgut, das nicht nur im liturgisch-kirchlichen Raum seinen Platz hat.programmzettel-ikonenschreiben-november-2016-2

Seminare und Veranstaltungen

Nov
15
Di
Sind PEGIDA und Bürgerwut Gefahren für die Demokratie?
Nov 15 ganztägig
Nov
16
Mi
Strategien gegen Rechtsextremismus
Nov 16 – Nov 18 ganztägig
Strategien gegen Rechtsextremismus @ Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Für Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern.

Mehr Informationen in Kürze.

Seminare und Veranstaltungen

Nov
18
Fr
Demokratieerziehung in Bildern? – Aufgaben und Grenzen von Karikaturen
Nov 18 – Nov 20 ganztägig
Demokratieerziehung in Bildern? - Aufgaben und Grenzen von Karikaturen @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Karikaturisten leben gefährlich! Spätestens seit den Anschlägen in Paris wird nach den Grenzen, aber auch der Notwendigkeit von Satire gefragt. Verzerrungen, Schmähungen, Spott in bildlicher Form finden sich in fast allen geschichtlichen Epochen und sind ein beliebtes Medium der Geschichtslehrbücher. Wie Karikaturen für historisches Lernen nutzbar gemacht werden können, soll im Mittelpunkt der Tagung stehen.

 

Im Rahmen der Seminare sollen Chancen und Grenzen der Vermittlung historisch politischer Inhalte durch das Medium Karikatur diskutiert werden. Die Thematik erfährt verschiedene Zugriffsweisen: literaturwissenschaftlich, fachhistorisch, politik- und geschichtsdidaktisch.

 

Die einzelnen Seminareinheiten zeigen Möglichkeiten eines systematischen und reflektierten bildungspolitischen Umgangs mit Karikaturen auf. Sie bieten dabei zugleich Anregungen für die Gestaltung von Unterrichtseinheiten, Seminaren und anderen Bildungsveranstaltungen.

 

Seminarvorbereitung: Jörn Mothes, EA-MV, Dr. Martin Buchsteiner, Uni Greifswald, Tobias Lorenz, Uni Greifswald

Seminarleitung: Dr. Martin Buchsteiner, Tobias Lorenz

 

Seminare und Veranstaltungen

Dez
5
Mo
Ostzone: Die Spuren der DDR in Berlin – Historisc h – politische Stadterkundung
Dez 5 – Dez 10 ganztägig
Ostzone: Die Spuren der DDR in Berlin  -  Historisc h - politische Stadterkundung @ Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Für Allgemeininteressierte

Mehr Informationen in Kürze.

Seminare und Veranstaltungen

Dez
12
Mo
Berlin – eine Stadt wächst zusammen, Berlin – eine Stadt in der EU
Dez 12 – Dez 17 ganztägig
Berlin - eine Stadt wächst zusammen, Berlin - eine Stadt in der EU @ Berlin | Berlin | Berlin | Deutschland

 

Die in Folge des II. Weltkrieges erfolgte Teilung Deutschlands, die über vier Jahrzehnte andauerte, ist nirgendwo so deutlich zu erfahren wie in Berlin. Die Narben, die die Aufteilung der Stadt in Sektoren der Siegermächte und 1961 die willkürliche Grenzziehung der DDR hinterlassen haben, bleiben auch über 70 Jahre nach Kriegsende und 27 Jahre nach der friedlichen Revolution und dem Ende der DDR zu spüren und sichtbar.

Das Seminar will die Geschichte der Teilung in der Stadt ergründen und den 1989 im Osten Deutschlands begonnenen Einigungsprozess beleuchten. Es will mit der Zeit des Nationalsozialismus den historischen Auslöser der Teilung Deutschlands und Europas betrachten, die Gründung zweier deutscher Staaten behandeln und ergründen, an welchen Stellen das wiedervereinte Berlin als moderne Metropole heute noch Spuren der Teilung zeigt. Wie kam es 1961 zur Mauer und wie zum Mauerfall, zur friedlichen Revolution 1989? Auch aktuelle Themen wie Brexit und Flüchtlingspolitik werden im Fokus des Seminars stehen.

Gespräche mit einem MdB, in verschiedenen Bundes- und Landesinstitutionen, wo die aktuellen bundes- und europapolitischen Entwicklungen eine Rolle spielen, sowie Gespräche mit Zeitzeugen von 1989 runden das Programm ab, das sich überwiegend an Menschen im Ehrenamt in Vereinen und Verbänden richtet, aber auch an politisch und historisch Interessierte.

Seminare und Veranstaltungen

Dez
13
Di
Wird die deutsche Jugend im Alltag mit dem rechten Gedankengut konfrontiert?
Dez 13 – Dez 16 ganztägig
Wird die deutsche Jugend im Alltag mit dem rechten Gedankengut konfrontiert? @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Call-In-Beiträge im Radio zum Thema „Ist das rechts‘?“ stehen im Mittelpunkt. Sie bilden die Basis für eigene Trainings zum Thema „Reden und Diskutieren“, in denen Statementstrategien & Diskussionstipps erarbeitet werden. Dies speziell durch Simulationen sogenannter „Call-In“-Sendungen. Das Neue unseres Konzepts: Der Mix aus Medien-Know-how und Rhetorik – um junge Leute in beiden Bereichen an echten Profi-Basics zu schulen. Von A wie „Aufmerksam zuhören lernen“ bis Z wie „Zielsicher argumentieren“ und von „Anspruchsvoll durchdenken“ bis „Diskutieren im Antipathiefeld“. Wie halten Sie gegen? Von „präventiv“ bis „provokativ“?

Auf diese (sensiblen) Schlüsselfragen bietet das Seminar Antwort, indem es Sie präzise und praktisch mit „Standards“ und Grundstrategien vertraut macht. Von „Attraktive Ansatz-Ideen“ bis „Zügig und zielsicher argumentieren“ – und von „Kollektivschuldthese“ bis „Kulturkampf gegen den Islam“. Wie (einfach) Sie hier richtig gegensteuern, zeigt Ihnen unser Kompaktseminar, in dem Sie u. a. auch in rhetorische Basics eingeführt werden. Denn auch die „Rechte“ kocht nur mit Wasser – aber sie schöpft ihre Quellen voll aus.

In diesem Sinne Satz und Sieg! Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Was kennen Sie am Ende der Veranstaltung?

– Die zentralen Unterschiede zwischen der Alt- und der Neorechten (wichtig für Ihre „Grundorientierung“).

– Vier zentrale Richtungen aus dem rechten CD-Bereich.

– Die zentralen Techniken, mit denen die Rechte manipuliert.

– Was können Sie am Ende des Trainings?

– Aktuelle „rechte“ Grundpositionen schneller und sicherer analysieren (Lücken, Brüche und Widersprüche) und spürbar flotter und

flexibler Gegenpositionen entwickeln und anwenden.

programm-13-12-16-12

Seminare und Veranstaltungen

Feb
27
Mo
1000 Fragen an Europa und die EU
Feb 27 um 10:30 – Mrz 3 um 15:00
1000 Fragen an Europa und die EU @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

programm-internet
Spätestens bei der Suche nach Lösungen für die Bewältigung der Flüchtlingssituation wurde 2015 deutlich, dass die Staaten der Europäischen Union nicht mit einer gemeinsamen Stimme sprechen und nicht bereit sind, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Der geplante Austritt Großbritanniens aus dem Staatenverbund markiert eine nächste Zäsur: ist ein gemeinsames Europa ohne Großbritannien eigentlich denkbar? Welche Motive gibt es für den Brexit? Und schon rufen Europaskeptiker in Deutschland auch dazu auf, nationale Lösungen für politische Probleme zu entwickeln und zur D – Mark zurück zu kehren. Polen und Ungarn setzen ohnehin stärker auf eigene nationale Lösungen. Im Blick auf die künftige EU – Mitgliedschaft der Türkei steht die Frage im Raum, welche Grundrechte und Werte ein Staat garantieren muss, der Mitglied der Gemeinschaft sein möchte.

Das Seminar nimmt in seinem ersten Teil aktuelle Fragen zur Verfasstheit Europas, wie zum Beispiel den Brexit auf und erarbeitet sich einen Überblick über die europäischen Institutionen und deren Aufgaben und Ziele. Im Anschluss werden die Themenbereiche Sicherheitspolitik und Klimaschutz jeweils ganztägig vertieft betrachtet. Dabei werden die deutschen Interessen und Strategien sowie die europäischen Ziele behandelt. Klimaschutz geht ohne nachhaltiges Wirtschaften ins Leere. Am letzten Seminartag wird das Erlernte unter der Fragestellung zusammengefasst, in was für einem Europa wir – mit welchen politischen- und wirtschaftlichen und sozialen  Verhältnissen – künftig leben und arbeiten wollen.programm-internet

Seminare und Veranstaltungen

Mrz
10
Fr
BEWUSSTHEIT DURCH BEWEGUNG Feldenkrais – Methode®
Mrz 10 – Mrz 12 ganztägig
BEWUSSTHEIT DURCH BEWEGUNG Feldenkrais – Methode® @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Unser Körper ist in Wahrheit eine Gemeinschaft von Individuen, die harmonisch zusammenwirken, um unsere Zugehörigkeit in der Welt zu ermöglichen.

 

In jeder Bewegung spiegeln sich unser Selbstbild und unsere Beziehungen zu unserer Umgebung.

„Ein jeder bewegt sich, empfindet, denkt, spricht auf die ganz ihm eigene Weise, dem Bild entsprechend, das er sich im Laufe des Lebens von sich gebildet hat. Um die Art und Weise seines Tuns zu ändern, muss er das Bild von sich ändern“, sagte Moshe Feldenkrais, der die nach ihm benannte Selbsterfahrungs- Methode, die auf das Intensivste auch die Selbstheilungskräfte anregt, entwickelte. Feldenkrais liegen die Erfahrungen mit asiatischen Kampfkünsten, die Selbsterforschung menschlicher Bewegung und anthropologisches Wissen zugrunde. Die aufmerksame Wahrnehmung von Bewegungen des Alltags ist der Ausgangspunkt des eigenen Lernens.

In Feldenkrais- Stunden geht es um die Entdeckung des scheinbar Selbstverständlichen. Wie stehe ich auf? Wie setze ich mich hin? Wie ziehe ich mir die Schuhe an? Wie gehe ich mit mir selber um?

Dann probiert man in der Gruppe Alternativen aus: Wie könnten Bewegungen leichter und effizienter ablaufen? Gibt es eine Bewegungsmöglichkeit, die keine Schmerzen bereitet, sich fließend anfühlt? Bei Feldenkrais geht es nicht um das Nachahmen oder Einlernen von vorgegebenen standardisierten Abläufen, nicht um Korrektur von Außen, sondern darum, die uns gemäßen besseren Möglichkeiten zu finden. Bei dieser Art der Selbsterfahrung schulen wir unsere Sinne und werden insgesamt ausgeglichener und zufriedener.

 

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bequeme, warme Kleidung, Socken und

Iso-Matte/Wolldecke mitbringen!

 

 

Kursverlauf unter der Leitung von Frau Dr. med. HEIDJE DUHME,

Feldenkraislehrerin, Supervisorin (SG), Hamburg:

 

 

Freitag,                        10.03.2017                   18.00 – 20.30 Uhr

Samstag,                     11.03.2017                   10.00 – 17.00 Uhr

Sonntag,                      12.03.2017                   09.30 – 12.00 Uhr

 

 

 

Seminare und Veranstaltungen

Apr
21
Fr
Gutsanlagen, Herrenhäuser, Schlösser und Parks
Apr 21 – Apr 22 ganztägig
Gutsanlagen, Herrenhäuser, Schlösser und Parks @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Gutsanlagen 2017 6.4.
„Mecklenburg-Vorpommern hat eine Tradition der Abwanderung. Seit dem 19. Jahrhundert ist dieses Land eines der stärksten Auswanderungsgebiete in Europa gewesen. […] Die Not trieb sie [die Menschen] aus dem Lande. Der Großgrundbesitz in der Landwirtschaft bot für die zahlreichen Landarbeiterkinder keinen Entwicklungsraum […].

Inwieweit das früher ,gut ging‘, sei dahingestellt. Fest steht: heute ist Abwanderung zu einem massiven Problem geworden. Dieses Heute dauert nun schon über zwanzig Jahre. Es gibt genug Experten, die den Bevölkerungsverlust durch Abwanderung und den Sterbeüberschuss für weitere Jahrzehnte hochrechnen. […] Wie dramatisch die Entwicklung ist, zeigt sich daran: Mecklenburg-Vorpommern war bei der Wende 1989/90 das Bundesland mit der jüngsten Bevölkerung, heute hat es den höchsten Altersdurchschnitt. […] Aber das Problem des Landes heißt in Wirklichkeit nicht zu viel Abwanderung, sondern zu wenig Zuwanderung.

Tatsächlich hat das Land zwischen Elbe und Oder nicht nur eine Tradition der Abwanderung. Es ist stark geworden durch Immigration. […] Zuwanderung ist auch heute keine unrealistische Idee. […] Mecklenburg-Vorpommern hat im Bundesvergleich die geringste Bevölkerung pro Fläche. […]

Wie kann es gelingen, ein solches Land zu bevölkern? Bevölkern in dem Sinne, dass hier Menschen leben. […] Wer nach diesen Erfahrungen Neues wagen, wer Zuwanderung stärken will, darf nicht länger auf die Füße schauen. Endlich gehört der Kopf in den Mittelpunkt, der Sitz von Gefühlen und Träumen, Fantasien und Visionen ist. Der Kopf, in dem eine Vorstellung von einem Mecklenburg-Vorpommern entsteht, die attraktiv genug ist zum Bleiben und auch zum Kommen zu verführen.

,Wenn du mit anderen ein Schiff bauen willst, dann beginne nicht, mit ihnen Holz zu sammeln, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht, nach dem weiten unendlichen Meer.‘ Antoine de Saint-Exupéry hat damit in ,Der kleine Prinz‘ treffend beschrieben, worauf es ankommt, wenn man etwas in Bewegung setzen will. Mit anderen Worten: Was könnte die Sehnsucht sein, um das Schiff Mecklenburg-Vorpommern flott zu bekommen?

Die Vision ruht auf drei Säulen: erstens den kulturellen Reichtum des Landes bekannt zu machen und zu fördern, zweitens brach liegende Baukultur wieder in Wert zu setzen und drittens Genussmenschen mit privatem Geld (nicht kühl rechnende Investoren!) ins Land zu locken. Gelingt dies in Abwandlung dessen, was in sozial abgestiegenen Stadtvierteln als Gentrifizierung bezeichnet wird, dann gibt es auch gute Perspektiven für die Menschen, die bisher in MV geblieben sind.      

(Wolf Schmidt: Die Kunst des Bleibens. Wie Mecklenburg-Vorpommern mit Kultur gewinnt, Bad Homburg 2012, S. 9ff.)    gutsanlagen-2017-i

Seminare und Veranstaltungen

Apr
24
Mo
Auf den Spuren Europas – Im Austausch mit regional ansässigen Menschen
Apr 24 – Apr 29 ganztägig
Auf den Spuren Europas –  Im Austausch mit regional ansässigen Menschen @ Straßburg
Straßburg 24.4.-29.4.17 HP

Studienreisen und Exkursionen

Finanz- und Wirtschaftskrise, Schuldenkrise, Eurokrise – sind nur einige Schlagworte, die nicht nur die Politiker beschäftigen, sondern die breite Öffentlichkeit und vor allem die Jugend. Zum ersten Mal seit Beginn des Integrationsprozesses – seit 1946 – stehen die Menschen mehrheitlich dem Einigungsprozess kritisch bis ablehnend gegenüber. Wie nun weiter? Warum eigentlich EU?

Die Studienreise mit Seminarcharakter richtet sich an Jugendliche und dient der Vermittlung von historischen Aspekten der europäischen Einigung – politisch wie auch wirtschaftlich. Die Teilnehmenden können durch eigenes Erleben – an Orten der Geschichte, Gegenwart und Zukunft – das pers. Entfernungsempfinden zu Politik, Gremien, Orten und Menschen minimieren um sich so zukünftig mehr für Ihre und somit die europäische Geschichte und Zukunft zu interessieren. Dazu werden Ausflüge an geschichtsträchtige Orte beitragen. Sie werden in direkten Kontakt treten mit diversen Gesprächspartnern aus Wirtschaft und Politik und architektonische Werke aus unterschiedlichsten Ländern welche für Verständnis und Einigung stehen kennen lernen. Nur wenige wissen, dass sich im Eurodistrikt ein Teil der Berliner Mauer befindet oder dass dort eine Statue von der Prinzessin Europa steht, die auf dem Rücken von Zeus in Gestalt des Stiers sitzt. Vom Europapalast über den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bis zum Europäischen Parlament finden Sie großen künstlerischen Reichtum.

 

Seminarvorbereitung: Martina Dießner, Europäische Akademie M-V

Seminarleitung: Kay-Uwe May, Straßburg

 

Bonn – Eine Stadt zwischen Geschichte und Politik Köln – Historie und Geburtsstadt Adenauers
Apr 24 – Apr 28 ganztägig
Bonn – Eine Stadt zwischen Geschichte und Politik Köln – Historie und Geburtsstadt Adenauers @ Bonn

Bonn als Geburtsort der deutschen Demokratie und heutiger Sitz von etlichen Bundesbehörden wird eine große Bedeutung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zuteil. Die Gründung der Stadt, zu beiden Seiten des Rheins, lässt sich in das Jahr 50 n. Chr. zurückverfolgen. Die Stadt spielte von den Kölner Erzbischöfen über die Kurfürsten bis hin zu den Preußen immer eine bedeutende Rolle in der Region. Die größte Bedeutung in der jüngeren Zeit erlangte Bonn als Bundeshauptstadt von 1949 bis 1990.

Dieses Seminar will die historisch-politische Entwicklung der Stadt aufzeigen, will deutlich machen, welche Einflüsse sie auf das soziale Gefüge und die wirtschaftliche Entwicklung einer Region hat. Schwerpunkt wird auf den Zeitraum Bonns als Bundeshauptstadt und nachfolgend gelegt.

Der Besuch der Gedenkstätte, die dem ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer gewidmet ist sowie in Ministerien, soll herausstellen welche politischen Impulse von Bonn ausgingen bzw. immer noch ausgehen. Konrad Adenauer stellt bei dieser Seminarreise den Verknüpfungspunkt zu Köln dar.

 

In über 2000 Jahren wechselvoller Geschichte hat die Stadt Köln – nur 30 km von Bonn entfernt – vieles erlebt. Obwohl sie keine Weltstadt ist, beherbergte und beherbergt sie immer noch einige Superlativen. Zu denen gehört auch der bekannte Sohn der Stadt, der eine besondere bundespolitische Bedeutung hat: Konrad Hermann Joseph Adenauer. Er legte in Köln das Abitur ab.  Wurde u. a. Vertreter als Rechtsanwalt beim Oberlandesgericht, stand für sein selbst erfundenes „Kölner Brot“ und wirkte als Oberbürgermeister von Köln vor und nach dem Krieg.

 

Seminarvorbereitung:            Martina Dießner, Europäische Akademie M-V e. V.

Seminarleitung:                      Hans-Joachim Wahlandt, Europäische Akademie M-V e. V.Bonn 24.04.-28.04.17.HP

Seminare und Veranstaltungen

Jun
7
Mi
Kirchen, Klöster und Ikonen
Jun 7 – Jun 14 ganztägig
Kirchen, Klöster und Ikonen @ Dmitrow

Zwischen den Großherzögen Mecklenburgs und dem russische Zarenhof bestanden über Jahrhun­derte hinweg enge familiäre, politische, kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen. Heute gibt es zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Russland, trotz aller politischen Differenzen, beson­dere Beziehungen, insbesondere auf wirtschaftlichem Gebiet. Wenn auch die große Politik ihren Regeln folgt, ist doch die Zivilgesellschaft aufgerufen, die kulturellen und menschlichen Beziehun­gen, die in den letzten Jahrzehnten zwischen den Menschen in Deutschland und Russland gewa­chsen sind, nicht einfrieren zu lassen. So bestehen seit 1992, als eine umfangreiche Hilfssendung von Waren aus nach Dmitrow bei Moskau ging, enge Beziehungen zu einer Ikonenwerkstatt in Dmitrow. Seit 2001 werden jährlich mindestens zwei Ikonenmalkurse mit den russischen Ikonen­malern in Parchim in Mecklenburg angeboten und es erfolgten in den letzten Jahren vier Studien­fahrten, betreut von den Dmitrower Ikonenmalern*), zu den wichtigsten kulturellen Stätten im Goldenen Ring um Moskau.

Nun ist in diesem Jahr wieder eine Studienfahrt nach Russland geplant, die in der Trägerschaft der Europäischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern vom 7. – 14. Juni 2017 in den „Goldenen Ring“ stattfinden wird. Neben „Kirchen Klöster und Ikonen“ werden auch Besuche wichtiger Gedenkstätten und Gespräche mit den Künstlern der Ikonenwerkstatt eine Rolle spielen und Kirchen besichtigt, die von den Künstlern der Ikonenwerkstatt restauriert wurden. Ausgangspunkt aller Aktivitäten wird Dmitrow sein. Das hat den Vorteil, dass die Hotelpreise in Dmitrow wesent­lich niedriger sind, als in Moskau und viele besondere Sehenswürdigkeiten von Dmitrow aus schnell erreichbar sind. Bitte beachten Sie, dass die Flüge sowohl von und nach Berlin als auch von und nach Hamburg angeboten werden. Jeder Reisende aus der Europäischen Union benötigt einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig sein muss sowie ein Visum für die Ein- und Ausreise. Die Gebühren dafür betragen in der Regel 95.- €. Wenn Sie es wünschen, kann die Europäische Akademie das Visum und die Flugtickets für Sie beschaffen.Ablauf

Studienreisen und Exkursionen

Jun
18
So
Burgund
Jun 18 – Jun 25 ganztägig
Burgund @ Burgund

Kommen Sie mit auf eine Busreise in das Paradies der „goldenen Tropfen“, der Ziegenkäsereien, der Chocolatiers, mittel-alterlicher Bauwerke, der Senffabriken in Beaune/ Dijon, …! Entspannen Sie beim Genuss der burgundischen Küche und der zauberhaften Natur!

 

 

Reisepreis pro Person im DZ: 984,00 Euro    Einzelzimmer gegen Aufpreis auf Anfrage

 

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

  • Busreise in einem modernen Reisebus mit Bordküche und – toilette, Service an Bord (Team wie bei der Fahrt nach Cornwall 2016)
  • Frühstücksbox auf der Hinfahrt im Bus mit Kaffee/ Tee und Obst
  • je eine Übernachtung in Trier auf der Hin- und der Rückfahrt und 5 Übernachtungen im Raum Beaune/ Dijon mit Halbpension im Doppelzimmer mit Dusche/ WC in guten (***/****) Hotels
  • Reiseleitung vor Ort am 2. – 6. Reisetag
  • Stadtführungen in Beaune, Mâcon, Dijon, Tournus und in Nancy
  • Besichtigung eines Weingutes mit Verkostung in Dijon
  • Besichtigung eines Weingutes mit Verkostung im Raum des Roches
  • Besichtigung mit Verkostung der Käserei Chèvrerie des Filletières in Chenoves
  • Besichtigung der Ölmühle „Leblanc“
  • Besuch mit Verkostung der Chocolaterie Bernard Dufoux
  • Extra landestypisches Mittagessen in einem Restaurant in Charlieu
  • Besichtigung mit Verkostung im Cassis-Museum

Hinweis: Eine Reiserücktrittskostenversicherung ist im Reisepreis nicht enthalten.

 

 

Mindestteilnehmerzahl: 36 Personen       Anmeldeschluss: 1. April 2017

 

Informationen und Anmeldungen bei: e.wilk@ea-mv.comBurgund 2017 HP

Studienreisen und Exkursionen

Jun
19
Mo
Naturschutz und Tourismus in der Müritzregion – ein Widerspruch?
Jun 19 – Jun 23 ganztägig
Jul
6
Do
Fahrt zum 10. Bluesfestival nach Suwalki
Jul 6 – Jul 9 ganztägig
Fahrt zum 10. Bluesfestival nach Suwalki @ Suwalki, Polen

Besuch in der Partnerstadt Suwałki, Polen

Seit vielen Jahren pflegen Suwałki und Waren (Müritz) eine Städtefreundschaft. Alles begann 1999 mit einem Vertrag über städtepartnerschaftliche Zusammenarbeit und wurde 2010 mit einem Beschluss der Stadtvertretung zur Städtepartnerschaft erweitert. Im Laufe der Jahre haben sich sehr viele intensive Kontakte entwickelt. So gibt es seit 2010 einen Schüleraustausch der Regionalen Schule „Friedrich Dethloff“ mit der Schule Nr. 3 in Suwałki. Ganz besonders Öffentlichkeitswirksam sind die regelmäßigen Besuche polnischer Musikern und Tänzern zu städtischen Festen in Waren (Müritz). Am Entstehen sind gerade Kontakte zwischen sozialen Einrichtungen beider Städte. Weiter ausgebaut werden sollen zudem die Bürgerkontakte. Mit dieser Reise nach Suwałki zum 10. Bluesfestival wollen wir ganz besonders Musikliebhaber in die ostpolnische Stadt locken. Hier hat sich mittlerweile ein Festival etabliert, dass – obwohl noch jung – europaweit von sich reden macht. Beleg dafür sind die vielen Bands aus fast allen Teilen der Welt. Amerikanische Größen des Blues sind ebenso vertreten wie junge Blues-Bands aus Belgien, Frankreich oder Griechenland. Auch die Polen selbst haben eine rege Musikszene und sind ein begeistertes Publikum. In der kommenden Ausgabe des Warener Wochenblattes erfahren Sie mehr zu den diesjährigen Haupt-Acts und dem Tagesprogramm. Nur so viel: der Tag beginnt 11:00 Uhr mit einem Bluesfrühstück in verschiedenen Kneipen und Biergärten. Am Nachmittag sind natürlich auch Konzerte auf verschiedenen Bühnen, in den Straßen und Gaststätten. Am Abend folgen große OpenAir-Veranstaltungen  auf zwei Hauptbühnen. Eine steht im Stadtpark und die andere in direkter Nähe auf einer Hauptstraße am Rathaus. Danach finden sich die Nachtschwärmer in den Clubs der Stadt ein und genießen weiter diese tolle Atmosphäre in Suwałki.

Die nachfolgende Reise ist das Ergebnis der Zusammenarbeit beider Kommunen mit der Europäischen Akademie. Sicher steht die Musik im Vordergrund aber natürlich möchten wir die Möglichkeit nutzen, mehr voneinander kennenzulernen. Mit den vorgeschlagenen Gesprächsterminen wollen wir die Kontakte auf die Bürgerebenen ziehen und Ihnen Interessantes aus unserer Partnerstadt vorstellen. Natürlich kann und soll auch die momentane politische Lage in Europa Thema und Gesprächsgrundlage sein.Programm Suwalki gekürzt

Jul
17
Mo
Die deutsche Geschichte am Beispiel von Berlin
Jul 17 – Jul 19 ganztägig
Die deutsche Geschichte am Beispiel von Berlin @ Berlin | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Nach der Friedlichen Revolution von 1989 ist in Deutschland eine ganze Generation erwachsen geworden. Für sie wirft die Geschichte der DDR viele Fragen auf. Sie kennen die DDR, wenn überhaupt, nur aus dem Geschichtsunterricht. Zahlreiche Schüler neigen zudem zur Verklärung des SED- Regimes. Viele der Jugendlichen im Alter von 16- bis 17 Jahren können nicht zwischen Demokratie und Diktatur unterscheiden. Ihnen sind Wesensmerkmale der Diktatur unbekannt. Dieses Seminar will Facetten der Diktatur des Proletariats an ausgewählten Lernorten in Berlin aus der Vergangenheit hervorholen und junge Menschen an die Geschichte der DDR heranführen. Einige Informationen und Sachverhalte sollen sich die Jugendlichen interaktiv selbst erarbeiten.
Die Aufarbeitung der Geschichte der DDR ist eine bleibende Aufgabe.
Diese Veranstaltung will mit dazu beitragen den Jugendlichen verständlich zu machen, dass Freiheit und Demokratie zum einen ein hohes Gut sind, zum anderen aber auch ein großes Maß an Eigenverantwortung und Zivilcourage voraussetzen, um sie zu bewahren und mitzugestalten.

Seminarvorbereitung: Martina Dießner, EA M-V,
Seminarleitung: Andrea Wodke, Bildungsreferentin, Berlin
Zielgruppe: Gymnasiasten aus Mecklenburg-Vorpommern

Programm 046

Seminare und Veranstaltungen

Spuren der DDR-Vergangenheit
Jul 17 – Jul 19 ganztägig
Spuren der DDR-Vergangenheit @ Berlin | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Wie war es mit der DDR?

Viele junge Menschen können sich das Leben in der DDR nicht vorstellen. Viele Gegebenheiten aus dieser Zeit werden verharmlost, was auf zum Teil die Elternhäuser zurückzuführen ist. Einige Facetten der Diktatur des Proletariats sollen in diesem Seminar in Berlin, aus der Vergangenheit hervorgeholt werden und junge Menschen sollen an die Geschichte der DDR herangeführt werden.

„Die Aufarbeitung der Geschichte der DDR ist eine bleibende Aufgabe“ – so der ehemalige Ministerpräsident von Mecklenburg- Vorpommern, Harald Ringstorff.

Dieses Seminar will mit dazu beitragen, dass Jugendliche verstehen, dass Freiheit und Demokratie zum einen hohes Gut ist, zum anderen aber auch ein großes Maß an Eigenverantwortung und Zivilcourage voraussetzt.

 

Seminarvorbereitung:        Martina Dießner, EA M-V,

Seminarleitung:                   Martin Klähn, Politische Memoriale M-V  e.V.

Zielgruppe:                           Gymnasiasten aus Mecklenburg-VorpommernProgramm 047 HP

Seminare und Veranstaltungen

Jul
23
So
Europa der Regionen: Danzig – Ermland – Masuren
Jul 23 – Jul 29 ganztägig
Europa der Regionen: Danzig - Ermland - Masuren @ Polen | Woiwodschaft Ermland-Masuren | Polen

Sind es 2.000 Seen oder sogar noch mehr? Fest steht, dass die großartige Naturlandschaft der Masuren – ähnlich wie die Landschaft von Mecklenburg-Vorpommern – aus dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren hervorging. Das Eis schmolz und das Wasser blieb. In Senken und Niederungen entstanden, umrahmt von tiefen Wäldern, unzählige Flüsse und Seen, denen der Mensch noch Kanäle hinzufügte. Das Ergebnis ist eine riesige, reizvolle Seenlandschaft, die  Gäste aus ganz Europa anlockt. Aber nicht nur die Landschaft ist es, die zum Besuch einlädt, sondern auch die Menschen mit ihrer Geschichte, die sich im Laufe der Jahrhunderte aus verschiedenen Regionen Europas hier ansiedelten. Einst gehörte Masuren zu Ostpreußen. Heute bildet es zusammen mit der Woiwodschaft Podlachien den nordöstlichen Zipfel Polens. Die Studienreise führt über eine Station in der alten Hansestadt Danzig in diese wunderschöne Region. Sie sind herzlich eingeladen unsere Nachbarn an dieser Außengrenze der EU, ihre Geschichte, Politik und Kultur sowie die Landschaft Masurens kennenzulernen.

 

 

 

 

danzig-und-masuren

Studienreisen und Exkursionen

Sep
2
Sa
Wolfstour in Estland
Sep 2 – Sep 8 ganztägig
Wolfstour in Estland @ Estland

In kaum einem anderen europäischen Land ist die Dichte an wildlebenden Tieren so hoch wie in Estland. In den taigaartigen Wäldern, halboffenen Kulturlandschaften und endlosen Regenmooren des Landes leben Elche, Goldschakale, Luchse und Braunbären. Die baltischen Inseln werden von Kegel- und seltenen Ringelrobben bewohnt. Etwa 200 Wölfe durchstreifen das nördlichste der drei baltischen Länder. Die Esten haben eine sehr intensive Beziehung zum Wolf, es existieren viele Erzählungen und Mythen. Der Februar, wenn die Paarungszeit beginnt, wird im Baltikum Wolfsmonat genannt.

 

Unsere Reise führt uns in den Soomaa-Nationalpark, einem riesigen Regenmoor und Heimat von gleich drei Wolfsrudeln. Auf dieser Reise werden wir durch estnische Experten begleitet. Zudem zeigt uns einer der bekanntesten estnischen Wolfsforscher, Marko Kübarsepp, sein Untersuchungsgebiet in welchem er den Aufenthaltsort der Tiere sehr gut kennt.

 

Reisevorbereitung: Jörn Mothes und Andreas Weber

Reisebegleitung:      Andreas Weber, BaltikumNaturReisen

 

Leistungen:

  • 7 Tage mit 6 Übernachtungen in Doppelzimmern in Mittelklassehotels und Gasthäusern
  • Vollpension: Frühstück, Lunchpaket und Abendessen
  • Alle Transferfahrten vor Ort im Kleinbus
  • Deutsche Reisebegleitung
  • Estnisch-deutsche Reiseleitung und Experten vor Ort mit Dolmetscher
  • Reiseversicherung

 

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Flug Deutschland – Estland
  • Planen Sie bitte ca. 250,00 € bis 350,00 € Flugkosten ein. Wir buchen Ihre gewünschte Flugverbindung oder beraten Sie gern.

 

Reisepreis:

1.490,00 € pro Person im Doppelzimmer

1.590,00 € pro Person im Einzelbettzimmer

 

Anmeldungen an:                e.wilk@ea-mv.com

Mindestteilnehmerzahl:      12  Personen

Option:                                  10.06.2017Programm Estland HP

Studienreisen und Exkursionen

Sep
11
Mo
Auf den Spuren Europas
Sep 11 – Sep 15 ganztägig
Auf den Spuren Europas @ Trier

Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist das aktuell sichtbarste Zeichen für die instabile Situation des vereinten Europas.  Die politisch nicht regelbare Verteilung der Kriegsflüchtlinge auf die Mitgliedsstaaten der EU hatte bereits 2015 deutlich gemacht, dass es weder eine funktionierende gemeinsame europäische Verantwortung noch eine praktizierte europäische Solidarität unter den Mitgliedsstaaten gibt. Immer mehr Mitglieder der Union gehen eigene, nationale Wege. Diese Studienreise begibt sich auf die historischen Spuren Europas und möchte entgegen dieser aktuellen Trends die gemeinsamen Werte der Europäischen Gemeinschaft hervorheben und für eine gemeinsame europäische Politik werben!

Mit Luxemburg, Trier und Schengen werden gleich drei Orte besucht, die für das heutige Europa allergrößte Bedeutung haben. „Auf den Spuren Europas“ bedeutet, sich mit der Geschichte und Politik des heute zweitkleinsten Mitgliedsstaates der EU – nämlich Luxemburgs – zu beschäftigen. Dieser Stadtstaat stand an der Wiege der Vereinten Nationen, denn er zählt neben Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden zu den Staaten, die 1957 den Vertrag von Rom unterzeichneten. Dieser Vertrag ist sozusagen das Gründungsdokument für die Europäische Union, die damals zunächst als Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet wurde.  Die Stadt Luxemburg ist heute – gleichberechtigt mit Brüssel und Straßburg – eine der drei offiziellen EU – Hauptstädte.

Schengen und das Schengener Abkommen waren in den vergangenen Monaten in aller Munde. Dabei ging es um die Frage, wie angesichts der nach Europa einströmenden Flüchtlingszahlen die Freizügigkeit im Reiseverkehr innerhalb der europäischen Staaten, die das Abkommen von Schengen regelt, aufrechterhalten werden kann oder nicht. Auch dieser kleine Ort, in dem große Politik geschrieben wurde, wird innerhalb der Studienreise besucht und die aktuelle Frage der Grenzöffnung debattiert.

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. Sie zählte einst zu den größten Metropolen des Römischen Reiches. In der Spätantike wurde die blühende Handelsstadt Trier zur Kaiserresidenz und damit zu einem Verwaltungssitz des Imperiums Romanum. Auch diese europäische Traditionslinie wird behandelt.

Verständnis und Solidarität kann in Europa nur wieder wachsen, wenn wir uns unserer gemeinsamen Geschichte und Verantwortung bewusst werden. Dazu soll diese Studienreise einen Beitrag leisten.Programm Trier HP

Studienreisen und Exkursionen

Der Einfluss der Reformation auf die politische Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern
Sep 11 – Sep 13 ganztägig
Der Einfluss der Reformation auf die politische Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Ab 1523 hielt die Reformation, welche vornehmlich durch die Reformatoren Joachim Slüter (Rostock) und Heinrich Never (Wismar) vorangetrieben wurde, in Mecklenburg Einzug. Hierbei war die lutherische Prägung vorherrschend. Im Juni 1549 setzte Johann Albrecht I. auf dem Sternberger Landtag die lutherische Lehre für alle Landstände durch. Sie wurde damit von allen Ständen als Landesreligion anerkannt. Dieser Akt kann als die landesgesetzliche Einführung der Reformation in Mecklenburg gesehen werden. Welche Auswirkung dieses Ereignis auf die Geschichte des Landes hatte und welche hat es heute, nur wenige Wochen vor dem 500. Jahrestag der Veröffentlichung der Lutherischen Thesen  – will uns dieses Seminar näher zu bringen.

 

Seminarvorbereitung:         Martina Dießner, EA M-V

Seminarleitung:                     Programm VERS
Dr. Peter Moeller, VERS

 

 

Seminare und Veranstaltungen

Flucht und Migration War es schon immer so?
Sep 11 – Sep 15 ganztägig
Flucht und Migration War es schon immer so? @ Berlin | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Programm 103
Bildungsträger der pol. Bildung

                Das Seminar wird in eigener pädagogischer Verantwortung durchgeführt

 

Seminare und Veranstaltungen

Sep
18
Mo
Auf den Spuren Europas
Sep 18 – Sep 22 ganztägig
Auf den Spuren Europas @ Trier

Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist das aktuell sichtbarste Zeichen für die instabile Situation des vereinten Europas.  Die politisch nicht regelbare Verteilung der Kriegsflüchtlinge auf die Mitgliedsstaaten der EU hatte bereits 2015 deutlich gemacht, dass es weder eine funktionierende gemeinsame europäische Verantwortung noch eine praktizierte europäische Solidarität unter den Mitgliedsstaaten gibt. Immer mehr Mitglieder der Union gehen eigene, nationale Wege. Diese Studienreise begibt sich auf die historischen Spuren Europas und möchte entgegen dieser aktuellen Trends die gemeinsamen Werte der Europäischen Gemeinschaft hervorheben und für eine gemeinsame europäische Politik werben!

Mit Luxemburg, Trier und Schengen werden gleich drei Orte besucht, die für das heutige Europa allergrößte Bedeutung haben. „Auf den Spuren Europas“ bedeutet, sich mit der Geschichte und Politik des heute zweitkleinsten Mitgliedsstaates der EU – nämlich Luxemburgs – zu beschäftigen. Dieser Stadtstaat stand an der Wiege der Vereinten Nationen, denn er zählt neben Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden zu den Staaten, die 1957 den Vertrag von Rom unterzeichneten. Dieser Vertrag ist sozusagen das Gründungsdokument für die Europäische Union, die damals zunächst als Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet wurde.  Die Stadt Luxemburg ist heute – gleichberechtigt mit Brüssel und Straßburg – eine der drei offiziellen EU – Hauptstädte.

Schengen und das Schengener Abkommen waren in den vergangenen Monaten in aller Munde. Dabei ging es um die Frage, wie angesichts der nach Europa einströmenden Flüchtlingszahlen die Freizügigkeit im Reiseverkehr innerhalb der europäischen Staaten, die das Abkommen von Schengen regelt, aufrechterhalten werden kann oder nicht. Auch dieser kleine Ort, in dem große Politik geschrieben wurde, wird innerhalb der Studienreise besucht und die aktuelle Frage der Grenzöffnung debattiert.

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. Sie zählte einst zu den größten Metropolen des Römischen Reiches. In der Spätantike wurde die blühende Handelsstadt Trier zur Kaiserresidenz und damit zu einem Verwaltungssitz des Imperiums Romanum. Auch diese europäische Traditionslinie wird behandelt.

Verständnis und Solidarität kann in Europa nur wieder wachsen, wenn wir uns unserer gemeinsamen Geschichte und Verantwortung bewusst werden. Dazu soll diese Studienreise einen Beitrag leisten.Programm 068 HP

Studienreisen und Exkursionen

Okt
4
Mi
Die Boden- und Wirtschaftsreform 1945 – 1949 und ihre Opfer heute
Okt 4 – Okt 5 ganztägig
Die Boden- und Wirtschaftsreform 1945 - 1949 und ihre Opfer heute @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

 Verschoben – der neue Termin wird noch bekannt gegeben!

 

Das Jahr 2016 hat nach über 5 Jahren des Stillstandes für die Opfer der Boden- und Wirtschaftsreform in den Jahren 1945 bis 1949 in der ehemaligen SBZ einen dramatischen Verlauf genommen. Zuerst hat am 09.06.2016 der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Deutschland verurteilt, weil sich das Landgericht und das Oberlandesgericht Dresden geweigert haben, Herrn Dr. Madaus in seinem Verfahren auf strafrechtliche Rehabilitierung anzuhören. Das BVerfG hatte keine Veranlassung, dies zu beanstanden, und hat mit begründungslosen Beschluss im November 2013 seine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen. Nach Auffassung des EGMR ist dies eine Verletzung des Art. 6 EMRK. Die Anhörung sei nach Auffassung des EGMR erforderlich gewesen, um zu klären, ob sein Vater wegen Taten, die er während der nationalsozialistischen Herrschaft begangen haben soll, strafähnlichen Handlungen unterworfen worden ist oder ob die Vermögenseinziehung allein aus dem Grunde erfolgt ist, um dort eine neue Eigentums- und Wirtschaftsordnung aufzubauen. Die letztgenannte Variante muss jedoch von vornherein außer Betracht bleiben; denn Deutschland war damals kein souveräner Staat, und die sowjetische Besatzungsmacht wäre nicht berechtigt gewesen, eine seinem eigenen Herrschaftsmodell entsprechende Gesellschaftsordnung in ihrer Besatzungszone zu etablieren. Wir konnten also damit rechnen, dass unseren beiden damals seit mehr als 5 Jahren vor BVerfG anhängigen Verfassungsbeschwerden stattgegeben würde, die auf die strafrechtliche Rehabilitierung von zwei Opfern der Bodenreform gerichtet waren. Mit einer spärlichen Begründung, die sich in einem Hinweis auf nicht einschlägige alte Rechtsprechung erschöpfte, hat das BVerfG diese beiden Verfassungsbeschwerden durch Beschluss vom 26.09.2016 nicht zur Entscheidung angenommen. Wenigstens erfahren wir nun, warum nach Auffassung des BVerfG die strafrechtliche Rehabilitierung nicht möglich sein soll. Das Gericht hat nämlich erstmals „durch die Blume“ Farbe bekannt, indem es zur „Begründung“ der Nichtannahme auf Entscheidungen Bezug genommen hat, die sich aber bezeichnender Weise nicht über die strafrechtliche Rehabilitierung verhalten. Diese Entscheidungen berufen sich auf eine sowjetische Vorbedingung, die sich mit der Formel „Keine Restitution ohne vorherige Rehabilitierung“ umschreiben lässt. Der Gesetzgeber hat diese Vorbedingung, auf die wir uns in unseren Verfassungsbeschwerden selbst berufen haben, auch völlig richtig erkannt und geregelt, dass nach einer Rehabilitierung auch Vermögenszugriffe auf besatzungsrechtlicher oder besatzungshoheitlicher Grundlage durch Restitution wiedergutgemacht werden können. Das BVerfG verfälscht nun bewusst, was sogar strafrechtliche Konsequenzen haben könnte, die sowjetische Vorbedingung, die nach der Auffassung dieses Gerichts mit der Formel „Grundsätzlich keine Rehabilitierung, da grundsätzlich keine Restitution erlaubt“ umschrieben wird. So eine Argumentation entgegen dem Gesetz haben sich die Rehabilitierungsgerichte niemals erlaubt, sondern die strafrechtliche Rehabilitierung stets mit der einhelligen Begründung abgelehnt, es habe sich damals nicht um strafrechtliche Maßnahmen gehandelt. Wohl zu gern hätte das BVerfG diese Begründung übernommen, war sich aber wahrscheinlich zunächst unsicher im Hinblick auf das damals noch laufende EGMR-Beschwerdeverfahren des Herrn Dr. Madaus. Nachdem Deutschland am 09.06.2016 verurteilt worden war, hat die Bundesregierung wohlweislich darauf verzichtet, die Große Kammer anzurufen. Denn die Bundesregierung hätte nur argumentieren können, dass der Gesetzgeber die Betroffenen von Entnazifizierungsverfahren deutscher Kommissionen während der sowjetischen Besatzung wegen eines allgemeinen Restitutionsausschlusses aus dem StrRehaG ausgrenzen wollte, was allerdings im Gesetzeswortlaut keinen Niederschlag gefunden hat, ebenso wenig wie in der Gesetzesbegründung. Das hätte der EGMR dann zwar aller Voraussicht nach hinnehmen müssen, dann aber Deutschland wegen Verletzung des Rechts auf Wiederherstellung der guten Reputation durch gesetzgeberisches Unterlassen verurteilt. Deswegen hat, möglicherweise sogar „sachkundig“ beraten durch das BVerfG, die Bundesregierung darauf verzichtet, bis zum 09.09.2016 die Große Kammer anzurufen. 17 Tage danach hat dann das BVerfG entschieden und dadurch das so ermutigende Urteil in Sachen Dr. Madaus unterlaufen. Das BVerfG hat sich, was man als Jurist nicht für möglich halten konnte, auf diese Weise zum „Büttel“ der Bundesregierung und der Agrarlobbyisten gemacht hat! Das Recht wird zu Gunsten der Staatsraison gebeugt. Im Ergebnis bedeutet dies nämlich, dass unschuldige Opfer stalinistischen Klassenkampfs mit dem Makel belastet bleiben müssen, Kriegsverbrecher oder aktive Nationalsozialisten gewesen zu sein, weil der Staat die Beute aus den kommunistischen Raubzügen behalten will. Und solch ein „Rechtsstaat“ erdreistet sich, sich über osteuropäische Staaten, vor allem Polen mit Blick auf die Reform des Verfassungsgerichts, zu erheben.

 

In dem Seminar werden Teilnehmer mit den jetzt einzureichenden Beschwerden beim EGMR konfrontiert. Es soll aufgezeigt werden, dass der Erfolg in Straßburg endlich in ein gerechtes Ergebnis für die Entnazifizierungsopfer in der ehemaligen SBZ umgesetzt werden kann und muss.

 

10.-11.02.

Seminare und Veranstaltungen

Okt
9
Mo
Ökonomische Supermacht, bürokratisches Monster, unentschlossener Haufen? Die Europäische Union als politischer Akteur
Okt 9 – Okt 11 ganztägig
Ökonomische Supermacht, bürokratisches Monster, unentschlossener Haufen? Die Europäische Union als politischer Akteur @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Die Ereignisse der letzten Jahre haben die Überzeugung vieler in Frage gestellt, das Projekt der Europäischen Einigung sei im Grunde stabil weil historisch logisch und unverzichtbar. Nach der großen Erweiterung des Jahres 2004 misslang die notwendige Vertragsreform zunächst mit dem Scheitern des Verfassungsvertrags und konnte erst 2009 zu Ende gebracht werden. Mit der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie der Flüchtlingskrise erwiesen sich mit der Währungsunion und dann mit Schengen zentrale Säulen des Einigungswerks als unausgereift und als Quelle breiter Beunruhigung.

Die entstandene Unsicherheit geht einher mit einer weltweit zu beobachtenden Welle der Unterstützung für rechts- und linkspopulistische Bewegungen. Die Konsequenzen der Globalisierung und der Digitalisierung erzeugen eine Sehnsucht nach heimeliger Abkehr und Vereinfachung Auch in vielen europäischen Ländern ist die Bevölkerung tief gespalten in ein Lager der Verfechter von Offenheit und Zusammenarbeit einerseits sowie der Modernisierungsverlierer andererseits.

Was bedeutet all das für die Europäische Union? In welchem Zustand befindet sich das Projekt, das seit 70 Jahren immer mehr Staaten erfasst hat und das mit dem Brexit erstmals einen Rückschritt verarbeiten muss? Dieser Frage widmet sich unser Seminar. Wir wollen unterschiedliche Standpunkte kennen lernen, einen besseren Überblick zu gewinnen versuchen über erfolgreiche und weniger erfolgreiche Politikbereiche der Union und schließlich diskutieren wie es weitergehen sollte – und was dafür zu tun ist.

 Seminarvorbereitung:         Martina Dießner

Seminarleitung:                      Frank BurgdörferProgramm 104

Seminare und Veranstaltungen

Okt
11
Mi
Ökonomische Supermacht, bürokratisches Monster, unentschlossener Haufen? Die Europäische Union als politischer Akteur
Okt 11 – Okt 13 ganztägig
Ökonomische Supermacht, bürokratisches Monster, unentschlossener Haufen? Die Europäische Union als politischer Akteur @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Nicht erst die Flüchtlingspolitik hat in den vergangenen Jahren zu einer zunehmenden Entsolidarisierung der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union untereinander geführt. Konflikte, Kriege, Finanzkrisen bis hin zum Brexit innerhalb Europas und außerhalb haben den Eindruck erweckt, dass die Welt wesentlich unruhiger in den letzten Jahren geworden ist.

Es scheint, als ob es unabhängig davon sei, ob ein Staat Mitglied der Union ist oder nicht – es reicht immer tief in die innerpolitische wie auch europäische Politik.

Menschen ändern derzeit scheinbar ihre Einstellungen und geben Raum für neue/anders ausgerichtete Parteien – in Deutschland wie auch im Ausland.

Es wird über Verbote und Sanktionen nachgedacht, gesprochen und entschieden – doch tragen Sanktionsinstrumente nicht doch eher zum Zerfall Europas bei? Ist Europa in seiner kurzen Existenz – mit dem Zuwachs durch Neuaufnahmen weiterer Länder bereits gestärkt genug, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen? Waren die Länder denn wirklich schon bereit Europa beizutreten? Diese Fragen stellen Sie sich vielleicht auch und wir setzen uns in diesem Seminar damit auseinander, wie es weitergehen könnte.

Seminarvorbereitung:         Martina Dießner

Seminarleitung:                     Frank Burgdörfer

Programm 108

                Das Seminar wird in eigener pädagogischer Verantwortung durchgeführt

 

Seminare und Veranstaltungen

Okt
14
Sa
Europa der Regionen – Kampanien und seine Wurzeln europäischer Geschichte und Kultur
Okt 14 – Okt 21 ganztägig
Europa der Regionen - Kampanien und seine Wurzeln europäischer Geschichte und Kultur @ San Marco | san marco di castellabate | Italien

Kampanien Oktober 2017 HP
Kennen Sie Kampanien?

– wo die alten Griechen uns in Paestum die schönsten Tempel hinterlassen haben

– wo der Vesuv zum Inbegriff eines Vulkans wurde und geduldig auf seinen nächsten Ausbruch wartet

– wo Herculaneum und Pompei durch den Ausbruch des Vesuvs verschüttet  und dadurch aber konserviert wurden und einzigartige Einblicke in das Alltagsleben der alte  Römer gewähren

–  wo in Ravello oberhalb Amalfis, Wagner Klingsors Zaubergarten fand, Greta Garbo Stunden heimlichen Glücks erlebte und der Blick von der Villa Cimbrone ins Unendliche schweift

– wo in Amalfi an einer atemberaubenden Steilküste die erste Seerepublik entstand,  die uns durch den Kontakt mit den Arabern den Kompass vermittelte

– wo Costabile Gentilcuore, der 4. Abt des Klosters Cava dei Tirreni das nach ihm benannte Castellabate gründete, einen der schönsten Orte Italiens

– wo aus der bodenständigen Aglianico-Traube gehalt­volle Rotweine entstehen, aus Büffelmilch Mozzarellakäse wird und  köstliche Olivenöle gewonnen werden

 

 

Sie kennen dieses Land noch nicht?                                                                   

Dann kommen Sie mit uns auf die Reise!

 

Der Mittelmeerraum nimmt einen herausragenden Platz in der Entstehungsgeschichte der Menschheit und der Entwicklung der europäischen Kultur und Identität ein. Er ist seit jeher ein Treffpunkt der Kulturen, an dem sich Asien, Afrika und Europa begegnen.

Bereits seit ihrer Gründung bemühte sich die damalige Europäische Gemeinschaft um den Aufbau von Beziehungen zu ihren südlichen bzw. südöstlichen Nachbarn. Italien ist Mitunterzeichner der ersten europäischen Verträge und hat seit dem alle Maßnahmen unterstützt, die auf eine Erweiterung und Festigung der Gemeinschaft abzielen. Deswegen wurden auch alle bisherigen Erweiterungen als positive Entwicklungen für die Europäische Union bewertet.

Die Verlagerung der politischen und wirtschaftlichen Interessen in andere Regionen Europas und der Welt trifft auch Italiens Wirtschaft. Hinzu kommen die Folgen der Finanz- und Schuldenkrise. Das Land ist überschuldet und bekommt dies deutlich zu spüren. Die italienische Regierung steht vor einer Mammutaufgabe, zu deren Bewältigung sie auch die EU zwingt. Die Veränderungen, die durch den „arabischen Frühling“ eingetreten sind haben Auswirkungen auf den ganzen Mittelmeerraum. Die Mittelmeerregion ist mehr und mehr durch das Migrationsproblem aus den Mahgrebstaaten, Schwarzafrika und den Konfliktregionen in Syrien, Irak sowie Libyen in den Blickpunkt getreten. Italien ist als unmittelbarer Nachbar und auf Grund historischer Beziehungen direkt betroffen. Hier sucht die EU noch nach gemeinsamen Lösungen. Momentan trägt Italien die größte Last an Flüchtlingen, die über das Mittelmeer kommen.

Die Studienreise mit Seminarcharakter will vor diesem Hintergrund die historische, politische, soziale und wirtschaftliche Bedeutung Italiens für den Mittelmeerraum, Deutschland und Europa hervorheben.

Die Teilnehmer bekommen neben kulturhistorischen Aspekten umfangreiches Hintergrundwissen über die historische, soziale, politische und wirtschaftliche Entwicklung Italiens, insbesondere Süditaliens, vermittelt, bekommen Eindrücke in die nach wie vor landwirtschaftlich geprägte Infrastruktur und erleben die Auswirkungen der EU-Wirtschaftspolitik auf Süditalien.

 

Weiterhin werden bei dieser Studienreise die Migrationsproblematik, und die damit verbundenen wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten sowie die der Integration bzw. der offenen Ablehnung und fremdenfeindlichen Auseinandersetzungen mit diesen Flüchtlingsgruppen angesprochen. Daraus ergeben sich politische Spannungen und das Anwachsen rechtspopulistischer Gruppierungen. Auch die für uns in Deutschland oft unverständliche parteipolitische Landschaft Italiens wird während der Studienreise eingehend vorgestellt.

Herr Walter Verburg als Studienleiter vor Ort ist freier Mitarbeiter in der Europäischen Akademie Otzenhausen, einer Einrichtung, mit der die Europäische Akademie M-V in der Gesellschaft Europäischer Akademien eng kooperiert. Er führt seit fast 30 Jahren auch Studienreisen und Seminare in Italien durch.

Im Mittelpunkt der Studienreise steht die vertiefende Auseinandersetzung mit den landeskundlichen, kulturhistorischen und gesellschaftspolitischen Besonderheiten der Region Kampanien. Sie ist vom IQM-V als Lehrerfortbildung anerkannt.

 

Seminarvorbereitung und Leitung:     Walter Verburg

 

Studienreisen und Exkursionen

Nov
3
Fr
BEWUSSTHEIT DURCH BEWEGUNG Feldenkrais – Methode®
Nov 3 – Nov 5 ganztägig
BEWUSSTHEIT DURCH BEWEGUNG Feldenkrais – Methode® @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Unser Körper ist in Wahrheit eine Gemeinschaft von Individuen, die harmonisch zusammenwirken, um unsere Zugehörigkeit in der Welt zu ermöglichen.

 

In jeder Bewegung spiegeln sich unser Selbstbild und unsere Beziehungen zu unserer Umgebung.

„Ein jeder bewegt sich, empfindet, denkt, spricht auf die ganz ihm eigene Weise, dem Bild entsprechend, das er sich im Laufe des Lebens von sich gebildet hat. Um die Art und Weise seines Tuns zu ändern, muss er das Bild von sich ändern“, sagte Moshe Feldenkrais, der die nach ihm benannte Selbsterfahrungs- Methode, die auf das Intensivste auch die Selbstheilungskräfte anregt, entwickelte. Feldenkrais liegen die Erfahrungen mit asiatischen Kampfkünsten, die Selbsterforschung menschlicher Bewegung und anthropologisches Wissen zugrunde. Die aufmerksame Wahrnehmung von Bewegungen des Alltags ist der Ausgangspunkt des eigenen Lernens.

In Feldenkrais- Stunden geht es um die Entdeckung des scheinbar Selbstverständlichen. Wie stehe ich auf? Wie setze ich mich hin? Wie ziehe ich mir die Schuhe an? Wie gehe ich mit mir selber um?

Dann probiert man in der Gruppe Alternativen aus: Wie könnten Bewegungen leichter und effizienter ablaufen? Gibt es eine Bewegungsmöglichkeit, die keine Schmerzen bereitet, sich fließend anfühlt? Bei Feldenkrais geht es nicht um das Nachahmen oder Einlernen von vorgegebenen standardisierten Abläufen, nicht um Korrektur von Außen, sondern darum, die uns gemäßen besseren Möglichkeiten zu finden. Bei dieser Art der Selbsterfahrung schulen wir unsere Sinne und werden insgesamt ausgeglichener und zufriedener.

 

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bequeme, warme Kleidung, Socken und

Iso-Matte/Wolldecke mitbringen!

 

 

Kursverlauf unter der Leitung von Frau Dr. med. HEIDJE DUHME,

Feldenkraislehrerin, Supervisorin (SG), Hamburg:

 

Feldenkrais November 2017

 

 

 

Seminare und Veranstaltungen

Nov
20
Mo
ISRAEL – Einblicke in Geschichte und Gegenwart
Nov 20 – Nov 27 ganztägig
ISRAEL -  Einblicke in Geschichte und Gegenwart @ Israel
Israel 045

 

Vollständiges Programm herunterladen

Israel, das gelobte Land der Bibel, ist heute ein moderner Staat mit einer hoch entwickelten Gesellschaft und Wirtschaft. Auf Schritt und Tritt begegnet man hier der Geschichte, die im “Buch der Bücher” aufgeschrieben ist. Im nächsten Jahr, am 14. Mai 2018,  wird der Staat Israel 70 Jahre alt. Die Entwicklung des Landes ist beachtlich, die Sicherheitslage der einzigen Demokratie im Nahen Osten bleibt aber auch weiterhin fragil. Vor 52 Jahren, am 12. Mai 1965, sind die diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel aufgenommen worden. Sowohl auf offizieller Ebene als auch im zivilgesellschaftlichen Bereich sind vielfältigste Verbindungen entstanden.

Das Land übt mit seiner einzigartigen Geschichte,  seiner abwechslungsreichen Natur, seiner Fähigkeit Menschen aus über 120 Ländern zu integrieren, seiner daraus resultierenden Kultur, seinen Herausforderungen eine unvergessliche Faszination aus.

Auf unserer Studienreise ‚Israel – Einblicke in Geschichte und Gegenwart‘ bieten die Europäische Akademie M-V, die Landeszentrale für politische Bildung M-V und die Konrad-Adenauer-Stiftung M-V die Möglichkeit, dieses Land und seine Menschen kennenzulernen. Durch persönliche Begegnungen und Gespräche, Besuche von Institutionen sowie Exkursionen soll ein differenziertes Bild der komplexen Lebenswirklichkeit in Israel und der Palästinensischen Autonomiegebiete vermittelt werden. Gespräche mit Vertretern und Vertreterinnen aus Politik, Zivilgesellschaft, Kultur und Medien geben die Gelegenheit, ein breites Spektrum von Meinungen und Positionen im israelisch-palästinensischen Diskurs kennenzulernen und zu diskutieren.

Herzlich laden wir zur Teilnahme ein!

Studienreisen und Exkursionen

Nov
21
Di
Zerfällt Europa?
Nov 21 – Nov 23 ganztägig
Zerfällt Europa? @ Europäische Akademie M-V | Waren (Müritz) | Mecklenburg-Vorpommern | Deutschland

Nicht erst die Flüchtlingspolitik hat in den vergangenen Jahren zu einer zunehmenden Entsolidarisierung der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union untereinander geführt. Konflikte, Kriege, Finanzkrisen bis hin zum Brexit innerhalb Europas und außerhalb haben den Eindruck erweckt, dass die Welt wesentlich unruhiger in den letzten Jahren geworden ist.

Es scheint, als ob es unabhängig davon sei, ob ein Staat Mitglied der Union ist oder nicht – es reicht immer tief in die innerpolitische wie auch europäische Politik.

Menschen ändern derzeit scheinbar ihre Einstellungen und geben Raum für neue/anders ausgerichtete Parteien – in Deutschland wie auch im Ausland.

Es wird über Verbote und Sanktionen nachgedacht, gesprochen und entschieden – doch tragen Sanktionsinstrumente nicht doch eher zum Zerfall Europas bei? Ist Europa in seiner kurzen Existenz – mit dem Zuwachs durch Neuaufnahmen weiterer Länder bereits gestärkt genug, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen? Waren die Länder denn wirklich schon bereit Europa beizutreten? Diese Fragen stellen Sie sich vielleicht auch und wir setzen uns in diesem Seminar damit auseinander, wie es weitergehen könnte.

Seminarvorbereitung:         Martina Dießner

Seminarleitung:                     Frank Burgdörfer

Programm 105 HP

                Das Seminar wird in eigener pädagogischer Verantwortung durchgeführt

 

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