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Waren (Müritz)

Archiv der vergangenen Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Auswahl unserer Veranstaltungen, die in der Europäische Akademie in Waren (Müritz) organisiert wurden.

2024

Sonntag, 2024-04-21

Polen

Die sich östlich der Oder erstreckenden Regionen Hinterpommern und die südlich angrenzende Neumark sind mit ihrer reichen Kulturgeschichte für viele Kulturreisende häufig noch weitgehend eine „terra incognita“. Wäh-rend es im Norden die Herzöge des Greifengeschlechts waren, die seit dem 12. Jahrhundert deutsche Kolo-nisten anzogen, waren es in der sich etwa 100 Kilometer östlich von Berlin erstreckenden Neumark, der „terra transoderana“, die polnischen bzw. schlesischen Piasten, die Siedler aus dem Westen riefen. Neben dem engmaschigen Netz neugegründeter Dörfer und Städte entstanden durch den früh formierenden Adel zahlrei-che Gutsherrschaften, deren Schlösser und Herrenhäuser noch heute die Kulturlandschaft charakterisieren.
Diese Studienreise begibt sich auf die Spurensuche der wechselvollen Geschichte dieser Regionen und er-kundet deren architektonisches Erbe. Dieses wartet mit großartigen Kirchenbauten, wie der im Wiederaufbau begriffenen Marienkirche von Königsberg, der üppig ausgestatteten Kathedrale in Cammin oder der Jakobikir-che in Stettin sowie zahllosen Schlossbauten auf, wie dem dortigen Herzogsschloss, der klassizistischen Re-sidenz von Prillwitz oder dem exzellent restaurierten neogotischen Schloss von Mehrenthin. Zudem machten sich unterschiedliche geistliche Orden für die Landeserschließung verdient, insbesondere die Zisterzienser, dessen Kloster Kolbatz als deren erste Filiation östlich der Oder gegründet wurde. Neben den zahlreichen gut erhaltenen und restaurierten Bauwerken werden Sie auf dieser Reise u. a. am Beispiel der ehemaligen Ho-henzollernresidenz in Wildenbruch oder des barocken Schlosses von Heinrichsdorf weitere erstaunliche Revi-talisierungsprojekte kennenlernen, die das zunehmende Engagement der polnischen Nachbarn für das ge-meinsame europäische Kulturerbe belegen.

Montag, 2024-05-06

Online (Zoom)

Noch vor wenigen Jahren galt das Landleben als Auslaufmodell. Inzwischen ist eine neue Ländlichkeit auf dem Vormarsch: ein Leben in agrarischer Landschaft mit Lebensformen und Erwerbsmodellen jenseits der Landwirtschaft. Gerade die Pandemie hat mit neuen digitalen Formaten das Interesse am ländlichen Wohnen befördert. Gutes Leben auf dem Land suchen immer mehr Menschen aus der Großstadt. Diese neue Ländlichkeit bietet ebenso Chancen wie Herausforderungen.

 

Bereits 2020 haben sich die Mecklenburger AnStiftung und die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern e.V. zusammengetan, um diesen Wandel mit Impulsen aus Wissenschaft und Praxis zu beleuchten und zu gestalten. Auch 2024 starten wir einen neuen Jahreszyklus –am ersten Montag des Monats (außer bei Feiertagen) als Online-Beitrag per Zoom.

 

Den Zoom-Einwahllink für alle Veranstaltungen der Reihe erhalten Sie bei der Europäischen Akademie MV nach Anmeldung.  

 

Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Dienstag, 2024-05-07

Online (Zoom)

 

Die drei Baltischen Staaten, oft einfach auch als Baltikum bezeichnet, sind spätestens seit dem Angriff
Russlands auf die Ukraine auch politisch ins Zentrum Europas gerückt. Die drei ehemaligen Sowjetrepubliken,
die heute Mitglieder der Europäischen Union und der NATO sind, stehen nun durch ihre
direkte Grenze zu Russland und Belarus im Fokus sicherheitspolitischer Betrachtungen. Dieses
Spannungsfeld wird zusätzlich verschärft durch die Geschichte des Baltikums als ehemaliger Teil der
Sowjetunion, auf den Russland heute einen Hegemonieanspruch erhebt.
Dabei täuscht der Begriff Baltikum jedoch darüber hinweg, dass es sich hier um drei verschiedene
Länder mit eigener Kultur und unterschiedlichen Gesellschaften handelt. Estland, Lettland und Litauen
blicken auf Jahrhunderte individueller Geschichte zurück, die nicht zuletzt auch das heutige politische
Handeln unterschiedlich prägen. Als ehemalige Sowjetrepubliken sind sie heute Teil der Europäischen
Union. Diese kontrovers anmutende Tatsache lässt sich nur verstehen, wirft man einen Blick auf die
Geschichte der Region.
Zum besseren Verständnis der drei baltischen Staaten möchten wir auch in 2024 unsere Online-Reihe
fortführen und uns der Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven näheren. Dazu erfolgt im Rahmen
der ersten drei Veranstaltungen die Betrachtung aus einer primär wirtschaftshistorischen Perspektive,
um so die Entwicklung der Region aber auch mögliche Interessen äußerer Mächte besser
nachzuvollziehen. Die folgenden drei Veranstaltungen blicken dann primär auf politische Konflikte,
deren erinnerungskulturelle Nachwirkungen auch heute noch spürbar sind. Die Spurensuche in der
Vergangenheit dient dabei auch dem Verstehen aktueller politischer und gesellschaftlicher
Zusammenhänge. Nicht zuletzt ist dies für Mecklenburg-Vorpommern als Land mit starker Ausrichtung
in den Ostseeraum besonders relevant. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen.


Den Zoom-Einwahllink für alle Veranstaltungen dieser Reihe erhalten Sie bei der Europäischen
Akademie M-V nach Anmeldung.


Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Montag, 2024-06-03

Online (Zoom)

Noch vor wenigen Jahren galt das Landleben als Auslaufmodell. Inzwischen ist eine neue Ländlichkeit auf dem Vormarsch: ein Leben in agrarischer Landschaft mit Lebensformen und Erwerbsmodellen jenseits der Landwirtschaft. Gerade die Pandemie hat mit neuen digitalen Formaten das Interesse am ländlichen Wohnen befördert. Gutes Leben auf dem Land suchen immer mehr Menschen aus der Großstadt. Diese neue Ländlichkeit bietet ebenso Chancen wie Herausforderungen.

 

Bereits 2020 haben sich die Mecklenburger AnStiftung und die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern e.V. zusammengetan, um diesen Wandel mit Impulsen aus Wissenschaft und Praxis zu beleuchten und zu gestalten. Auch 2024 starten wir einen neuen Jahreszyklus –am ersten Montag des Monats (außer bei Feiertagen) als Online-Beitrag per Zoom.

 

Den Zoom-Einwahllink für alle Veranstaltungen der Reihe erhalten Sie bei der Europäischen Akademie MV nach Anmeldung.  

 

Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Dienstag, 2024-06-04
Sonntag, 2024-07-07
Montag, 2024-07-08

Auschwitz/Polen

Was macht nun Auschwitz zu einem wesentlichen Kristallisationspunkt des Nationalsozialismus? Warum ist die Kenntnis über den Nationalsozialismus, dessen Ausprägungen und Wurzeln, so wichtig? Liegt es daran, dass diese verbrecherische Ideologie und Staatsform im 20. Jahrhundert beispielslos Weltkrieg und Massenmorde zu verantworten hat? Dass sie historisch umfangreich untersucht wurde, so dass viel Wissen darüber vorliegt? Oder ist es darin begründet, dass diese Ideologie auch heute gefährlich ist, weil sie immer wieder Anhänger findet? Alles davon ist richtig.   
Der Name Auschwitz steht für den Holocaust, für die systematische barbarische Vernichtung von Millionen unschuldiger Menschen in organisierten Todeslagern. Unwidersprochener Rassenwahn, Antisemitismus, Intoleranz, Inhumanität, Missachtung der Menschenrechte und -würde haben den Weg dorthin geebnet. Mangelnde Zivilcourage, Gleichgültigkeit gegenüber bedrohten Schwachen, jüdischen Nachbarn, Andersdenkenden, Menschen mit Behinderung, Schutzlosen und anderen haben den Terror befördert.
Eine demokratische Gesellschaft bietet Schutz vor Terror und Willkür, ermöglicht Mitbestimmung, Vielfalt und friedliches Miteinander. Doch Demokratie braucht Pflege und Zuneigung. Und Schutz vor denen, die sie und ihre Werte zerstören wollen. Ausgrenzung, Stigmatisierung, die schrittweise Infragestellung bzw. Forderungen nach Rücknahme demokratischer Rechte – vernehmbare Entwicklungen dieser Art im In- und Ausland zeigen, dass neue, alte Gefahren unsere Demokratie bedrohen.
Sich dieser Hintergründe bewusst zu sein, hilft, privat wie öffentlich menschenfeindliches Handeln zu erkennen und zu verbannen. Es motiviert aus Verantwortung, demokratische Werte zu leben und Gewalt und Verbrechen gegen einzelne oder Gruppen effektiv zu verhindern.

Montag, 2024-07-15

Budapest

„Die Welt bin ich – alles Gewesene ist gegenwärtig.“ So charakterisierte der ungarische Dichter Attila József bereits im Jahre 1936 die Donau als besonderes Element welches Menschen und Kulturen mit einander verbindet. Als Donaumetropole, sowie Hauptstadt und Regierungssitz Ungarns, ist Budapest zweifellos eine der schönsten Städte Europas, und wird demzufolge oft auch als das ‚Paris des Ostens‘ bezeichnet. Erst im späteren 19. Jahrhundert aus den Städten Buda und Pest vereinigt, und seither durch die berühmte Kettenbrücke verbunden, feierte Budapest im Jahr 2023 ihr 150. Jubiläum. Noch vor ihrer Vereinigung lag diese Stadt sogar der österreichischen Kaiserin Sisi besonders am Herzen. Selbst im 21. Jahrhundert kann man ersehen, warum diese Stadt einen so verzaubert. Zwar haben die aktuellen Krisen auch Budapest geprägt, doch die Zwillingsstadt besticht nach wie vor durch ihre Kultur und ihr Flair, in welchem sie das Vergangene und das Heutige eindrucksvoll miteinander verbindet. Um diese Strahlkraft wusste in schwierigen Zeiten auch bereits Attila József, als er in seinem Gedicht ‚An der Donau‘ schrieb:

[…] Ich will arbeiten. Es ist Kampf genug
Der eigenen Herkunft offen sich zu stellen.
Geschichte, Gegenwart und Zukunft wie in einem Zug,
Das alles faßt die Donau, ihre weichen Wellen. […]

Trotz Ungarns schwieriger und teilweise selbstverschuldeter Stellung innerhalb der Europäischen Union, ist Budapest nach wie vor eine der vielfältigsten und kulturreichsten Hauptstädte Europas. Auf dieser Studienfahrt gilt es, diese kulturelle Vielfalt zwischen Geschichte und Gegenwart hautnah zu erkunden.

Freitag, 2024-08-09

Europäische Akademie M-V, Waren (Müritz)

Über uns

Die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern e.V. in Waren (Müritz) ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung nach dem Weiterbildungsförderungsgesetzt Mecklenburg-Vorpommern.

Europäische Akademie MV e.V.

Eldenholz 23
17192 Waren (Müritz)

+49 (0) 3991 1537-0

+49 (0) 3991 1537-29

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